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Start-Ziel-Sieg für Rene Rast Die ersten drei Piloten behaupteten ihre Platzierungen In der Saison 2006 ist der Seat Leon Supercopa zum dritten mal als Partnerserie der DTM mit von der Partie. Zum Auftaktrennen geht es nach zwei erfolgreichen Jahren wie immer ins Badische und zwar vom 07.04. bis 09.04 auf dem Hockenheimring. Mit seinen Tür-an-Tür-Duellen und ganz besonders der Vierkampf um den Titel im letzten Jahr zwischen Thomas Marschall, Daniel Bauer, Bastian Kolmsee und Florian Gruber haben ihn zu einem der umstrittesten und attraktivsten Markenpokal in Deutschland gemacht. Zu einer Steigerung kommt es in dieser Saison, denn jetzt wird der neue Leon Supercopa zum Einsatz gebracht. Ein völlig anderes, gleichzeitig faszinierendes Rennfahrzeug. Mit ihren jetzt 300 PS starken Gefährt werden die Piloten acht Mal in diesem Jahr an den Start gehen. Damit haben die Fahrer nun 49 PS mehr als im Vorjahr zur Verfügung, was eine spannende und spektakuläre Saison versprechen wird. Dies garantiert neben dem neuen Einsatzfahrzeug auch das auf maximal 32 Fahrzeuge begrenzte Starterfeld. Da diese Serie einen sportlichen hohen Anspruch sowie auch einen hohen Stellenwert hat, beweist die Tatsache, das der Vize-Meister 2004, Peter Terting, als Seat-Werksfahrer in seine zweite Saison in der WTCC (World Turing Car Championship) an den Start geht. ![]() Foto: CS Das freie Training über eine halbe Stunde war auf den Freitag Nachmittag angesetzt. Hier hatte Rene Rast (GAG Racing Team) mit einer Zeit von 1:52.334 Minuten gegenüber seinen Konkurrenten die Nase vorne. Hinter ihm lagen Marcus Steinel (Team LogiPlus powered by Konrad Motorsport) und der Neueinsteiger Jose Joao Magalhaes aus Polen. Die Piloten vom Fischer Racing Team Thomas Marschall, Florian Gruber und Peter Scharmach lagen auf den Rängen fünf, elf und zwölf. Kenneth Heyer und sein Teamkollege Marcel Lasèe (MSZ Rhein Rur) mussten sich zunächst einmal mit den Plätzen sieben und 16 zufrieden geben. Einzige Dame in dem mit 22 Piloten besetzten Starterfeld, Christina Surer, die das Fahrzeug für Seat Deutschland pilotiert, befand sich auf Rang 15. ![]() Foto: CS Von 9.25 Uhr bis 9.55 Uhr stand am Samstag Morgen das entscheidende Zeittraining für das Rennen am Nachmittag auf dem Programm. 22 Pilotinnen und Piloten begaben sich nun auf die Strecke, um die eine schnelle Runde für die Startaufstellung zu fahren. Gegenüber dem freien Training am Freitag konnten Zeitverbesserungen erreicht werden. Wiederum konnte Niemand die Zeit von Rene Rast mit 1:51.096 Minuten unterbieten. Damit hatte er sich die erste Pole-Position im neuen Seat Leon Supercopa geholt. Startplatz zwei und drei gingen an Florian Gruber und Marcus Steinel. Thomas Marschall und Peter Scharmach mussten sich mit den Rängen neun und elf zufrieden geben und werden versuchen, von dort aus innerhalb des Rennens weiter nach vorne zu kommen. Einzige Dame im Feld, Christina Surer wird das Rennen von Startplatz 19 aus aufnehmen. ![]() Foto: CS Das erste Rennen der SEAT Leon Supercopa, dass am Nachmittag stattfinden sollte, musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, da einige Teams Probleme mit den Bremssättel des Zuliefers hatten, die undicht waren. SEAT hatte nicht genügend Ersatzteile dabei um alle austauschen zu können. Ein Flugzeug aus Engkand mit den entsprechenden Ersatzteil war bereits auf dem Weg und wird am Abend erwartet. Wie der Lauf nachgeholt werden soll, steht im Moment noch nicht fest. Versucht wird, diesen am morgigen Sonntag Morgen noch mit einzubauen. ![]() Das Rennen 2 SEAT Leon Supercopa (vorgesehene Startzeit: 15.45 Uhr) wurde vertagt. Anstelle des Rennens wird um die vorgesehene Zeit ein Funktionstest durchgeführt - Dauer: 20 Minuten. Die Seat Leon Organisation hat heute am Sonntag mitgeteilt, dass die Fahrzeuge der Teilnehmer neue Bremssysteme erhalten haben. Diese müssen nunmehr auf ihre einwandfreie Funktion erprobt werden. Aus diesem Grund war gemäß Art. 141 ISG das Rennen zu vertagen. Über eine Durchführung des Rennens 1 von 17.20 Uhr bis 17.50 Uhr wird nach Vorlage einer schriftlichen Stellungnahme der verantwortlichen Technicker über den Verlauf des Funktionstestes entschieden. ![]() Nachdem die Fahrerinnen und Fahrer den Funktionstest hinter sich gebracht hatten und die Techniker ihr ok. gegeben hatten, wurde um ca. 17.20 Uhr das erste Rennen gestartet. Nach der Einführungsrunde öffnete Christian Hohenadel die Tür, dies bedeutete, er hatte Probleme. Nun wurde das Rennen nicht freigegeben, sondern das Feld musste nochmals eine Einführungsrunde fahren. Der vierte Startplatz blieb frei, denn Christian Hohenadel bog in die Boxengasse ein. Danach funktionierte der Start ohne Probleme und am besten kam Rene Rast weg und führte das Feld in die erste Kurve. Doch im Mittelfeld kam es schon zu einer Kollision zwischen Thomas Marschall und Fredy Barth. Barth erhielt in der Nordkuve einen Anstoß von hinten und drehte sich. Thomas Marschall, der dahinter fuhr, wollte eine Kollision vermeiden und fuhr einen Bogen über die asphaltierte Auslaufzone. Doch Fredy Barth rutschte dort hin und traf den Fischer-Racing-Piloten auf dem hinteren rechten Rad. Marschall stieg auf und damit war das Rennen für ihn mit beschädigter Aufhänung gelaufen. Im Verlauf der zweiten Runde hatte Christina Surer im Motodrom einen kleinen Abflug in die Wiese. Sie setzte ihre Fahrt aber weiter fort, doch dadurch büste sie aber einige Plätze ein. ![]() Unterdessen war Philipp Leisen auch mit einem beschädigten Fahrzeug unterwegs. An der Spitze führte weiterhin Rene Rast mit 0,6 Sekunden vor Florian Gruber und Marcus Steinel. Peter Scharmach befand sich zu dieser Zeit auf Rang sieben. Marcel Lasèe und Kenneth Heyer fuhren auf den Rängen acht und dreizehn. Ein harter Zweikampf entstand zwischen Marcel Lasèe und Sebastian Asch. Doch dieser riskierte zu viel und musste durch den Dreck. Dadurch hatte Lasèe wieder Luft bekommen. Im Mittelfeld wurden harte aber faier Zweikämpfe ausgetragen. An der Spitze hatte sich Rene Rast etwas absetzen können. Sein Vorsprung betrug 1,4 Sekunden. In der sechsten Runde war Willy Welles auf Abwegen unterwegs. Runde um Runde konnnte sich Rene Rast immer weiter absetzen. ![]() Zwischenzeitlich war Peter Scharmach von Marin Colak überholt worden. Er befand sich nur auf Rang acht. Die ersten drei Piloten fuhren alle mit einem gewissen Repektabstand. Dahinter ging es dann aber zwischen Daniel Bauer und Jose Joao Magalhaes zur Sache. Immer wieder versuchte der Portugiese an dem Deutschen vorbeizugehen. Doch so leicht wollte er es ihm nicht machen. Sebastian Asch hatte sich in der Zwischenzeit Marcel Lasèe zurecht gelegt und war an diesem auf Rang neun vorbeigezogen. Der Führende bekam von alle dem nichts mit, denn er hatte seinen Vorsprung auf 3,3 Sekunden ausgebaut. In der Endphase war Florian Gruber mit stehenden Reifen in der Spitzkehre unterwegs. Zur gleichen Zeit waren sich Patrick Hirsch und Christian Surer nicht ganz einig, mit der Folge, das Patrick Hirsch von der Strecke kam und dort das Rennen beendete. Drei Runden vor Schluss stand die erste Überrundung an, die ohne Probleme von statten ging. Nachdem Christina Surer Patrick Hirsch ins Aus geschickt hatte, wurde sie von Philipp Leisen getroffen. Daraufhin drehte sie sich und verlor dadurch einige Plätze. Sieger nach dreizehn Runden wurde Rene Rast mit einem Vorsprung von 3,8 Sekunden, gefolgt von Florian Gruber und Marcus Steinel. Peter Scharmach wurde auf Rang acht gewertet. Christina Surer überquerte die Ziellinie auf Rang 17. ![]() In der Meisterschaft führt Rene Rast mit 21 Punkten vor Florian Gruber mit 17 und Marcus Steinel mit 14 Punkten. René Rast, Sieger (GAG Racing): "Das Rennen verlief für mich nahezu optimal. Nur der Start war etwas holprig. Nachdem ich aber als Erster in die Nordkurve eingebogen bin, hatte ich ein relativ ruhiges Rennen. Bereits vor der Hälfte des Rennens konnte ich mich darauf konzentrieren, den Abstand zu Florian Gruber auszubauen und dann zu halten. Das Auto und die Reifen haben perfekt funktioniert." Marcus Steinel, Dritter (Team LogiPlus powered by Konrad Motorsport): "Sechs Runden vor Schluss musste ich die Jagd nach Gruber abblasen. Leider habe gegen Rennende leichte Bremsprobleme bekommen. Dennoch bin ich mit dem neuen Auto sehr zufrieden." ![]() Thomas Marschall (Fischer Racing Team): "Für den Startunfall konnte ich nichts. Fredy Barth drehte sich, nachdem er zuvor einen Stoß erhalten hatte. Beim Start war ich leider außen und hatte dadurch eine schlechte Position. Nachdem ich dann getroffen worden war, war die Achse gebrochen." Florian Gruber, Zweiter (Fischer Racing Team): "Der Start war perfekt. Ich kam besser weg als Rene Rast. Doch dieser hatte dann dicht gemacht. Ich war neben ihm, steckte dann aber lieber zurück, um einen Unfall zu vermeiden. Marcus Steinel war nicht so gut beim Start weggekommen. Rene Rast fuhr immer die absolute Ideallinie. Da war einfach kein rankommen möglich. Mal war Marcus Steinel etwas näher dran, doch dann hatte er auch ein paar Verbremser und hatte dadurch etwas Probleme. Ich konnte ihn immer gut halten." Teamchef Fischer: "Es war ein gutes Rennen. Natürlich war der Startunfall nicht so toll, aber dafür konnte Thomas Marschall ja nichts. Florian Gruber ist ein starkes und sauberes Rennen gefahren. An Rene Rast war kein rankommen möglich. Peter Scharmach kann leider kein Interview geben, da er sofort sein Flugzeug bekommen musste." ![]() Tabellen: | ||||||||||||||||||||||