Oschersleben
22. - 23.04.2006

Spa / B
13. - 14.05.2006

Nürburgring
27. - 28.05.2006

Zandvoort / NL
02. - 05.06.2006

Oschersleben
01. - 02.07.2006

Assen / NL
14. - 16.07.2006

Anderstop / S
12. - 13.08.2006

Salzburgring / A
16. - 17.08.2006


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Drei verschiedene Nationen auf dem Treppchen
Zweiter Lauf ging an Portugiesen Filipe Albuquerque

Vier Mal tritt im Rahmen der BERU Top 10 die Formel Renault NEC, die in der Saison 2006 von der Motorsportabteilung der Renault Nissan Deutschland AG gemeinsam mit Renault Sport Niederlande die Northern Europan Formel Renault Championship ausgeschrieben wurde, auf. In dieser neu ausgeschriebenen Serie erhalten die Nachwuchstalente das Rüstzeug für ihre spätere Karriere. Durch ausgiebige Trainingssession und der Möglichkeit an freien Test und Einstellfahrten teilzunehmen sowie doppelter Wertungsläufe pro Wochenende profitieren die jungen Fahrerinnen und Fahrer von viel Fahrpraxis. 23 Fahrerinnen und Fahrer waren vom 22. bis 23.04 im Rahmen der BERU Top 10 in die Magdeburger Börde in die Motorsport Arena gereist, um ihre ersten beiden Läufe zu absolvieren.


CS

Bei den Test- und Einstellfahrten am Freitag Vormittag, die bei warmen und sonnigem Wetter abgehalten wurde, konnte sich der Neuseeländer Chris van der Drift (JD Motorsports) gegenüber seinen Konkurrenten in Szene setzten und fuhr mit 1:23.709 Minuten die schnellste Zeit, gefolgt von seinem Teamkollegen Xavier Maasen und dem Finnen Atte Mustone n (Koiranen bros). Beste Dame im Feld wurde Gwendolyn Hertzberger (van Amersfoort) auf Rang 20. Auch Jonny Cecotto Jr. war mit am Start, doch man war mit der Performenc des Autos nicht zufrieden und zog es vor, nicht an am Rennen teilzunehmen. Zum nächsten Lauf soll entsprechend nachgebessert werden und wird dann entscheiden wie es weiter geht.


CS

Bei den beiden Zeittrainingssitzungen, die durch eine kurze Pause unterbrochen sind, hatten die Fahrerinnen und Fahrer Glück, denn die Strecke war wieder trocken. In der ersten Sitzung hatte der Däne Kasper Andersen (JD Motorsport) das Sagen und zwar holte er sich mit einer Zeit von 1:24.155 Minuten die Pole-Position, gefolgt von seinem Teamkollegen Chris van der Drift und Xavier Maasen. Als beste Dame wird Gwendolyn Hertzberger von Rang 19 aus ins Rennen gehen.


CS

Nach einer kurzen Pause ging es dann in die zweite Runde. Zeitverbesserungen konnten nicht erreicht werden. Der Niederländer Chris van der Drift holte sich mit der gleichen Zeit wie Kasper Andersen im ersten Zeittraining, von 1:24.155 Minuten die Pole-Position für den zweiten Lauf am Sonntag, diesmal gefolgt von Filipe Albuquerque und Sergei Afanasiev. Gwendolyn Hertzberger wird diesmal das Rennen von Rang 21 aus aufnehmen.


Am späten Samstag Nachmittag wurde es dann ernst, denn nun mussten sie ihren ersten Lauf unter die Räder nehmen. Der Start funktioniert bis auf einem Fahrer ohne Probleme. Der kam nicht so richtig weg. Die Hotelkurve wurde mit sehr viel Disziplin genommen. Nach der ersten Runde führte weiterhin Kasper Andersen vor Chris van der Drift und Xavier Maasen. Zwei Plätze konnte Gwendolyn Hertzberger direkt gut machen und lag nun auf Rang 18. Einzigster deutscher Starter Patrick Kreuter hatte keinen so guten Start, denn er war von Rang 16 auf Rang 20 zurückgefallen. An der Spitze hatten sich die ersten beiden etwas vom übrigen Feld absetzen können.


Im Verlauf der vierten Runde wurde Xavier Maasen schon arg unter Druck gesetzt von dem Finnen Atte Mustonen. Unterdessen hatte sich Patrick Kreuter wieder zwei Plätze nach vorne gearbeitet. Nach fünf gefahrenen Runden hatte der Finne Tomi Limmonen sein Monoposti neben der Strecke abgestellt. Genauso fehlte auch der Australier Nathan Antunes. An der Spitze fuhr Chris van der Drift wieder einmal die schnellste Runde. Sein Abstand zu dem Führenden betrug nun 0,5 Sekunden. Zwischenzeitlich hatte Gwendolyn Hertzberger sich Dennis Swart zurecht gelegt und zog an ihm vorbei auf Rang 18. Der Führende hatte sich bei noch sieben Minuten verbleibender Zeit mit 1,5 Sekunden auf und davon gemacht.


Um Platz drei wurde es nun zwischen Xavier Maasen und Atte Mustonen eng, denn diese beiden trennten nur 0,5 Sekunden. Wenig später hatte sich Xavier Maasen aber wieder Luft verschaffen können. Zwischenzeitlich war Gwendolyn Hertzberger, die schon bis auf Platz 17 vorgefahren war, wieder auf Rang 19 abgerutscht, nachdem sie zuvor einen Dreher hatte. In der letzten Runde war der Vorsprung von Kasper Andersen auf 0,3 Sekunden geschrumpft. Sieger nach 18 Runden wurde Chris van der Drift, gefolgt von Xavier Maasen und Kasper Andersen. Dieser hatte auf den letzten Metern seine Führung verloren und musste sich am Schluß mit Platz drei zufrieden geben, nachdem seine beiden Teamkollegen an ihm vorbeigezogen waren. Als Neunzehnte überquerte Gwendolyn Hertzberger den Zielstrich.


In der Meisterschaft führt Chris van der Drift mit 30 Punkten vor Xavier Maasen mit 24 und Kasper Andersen mit 20 Punkten.


Am Sonntag Mittag fand dann der zweite Lauf an diesem Wochenende statt. Der Pole-Setter Chris van der Drift hatte einen guten Start. Hingegen war Kasper Andersen nicht gut weggekommen, denn er war stehen geblieben und musste später dem Feld hinter her fahren. Nach der ersten Runde führte Filipe Albuquerque vor Sergei Afanasiev und Xavier Maasen. Der Pole-Setter war bis auf Rang 15 zurückgefallen. Unterdessen hatte sich der Führende schon mit 1,1 Sekunden auf und davon gemacht. In der Zwischenzeit hatte sich das Geburtstagskind Nathan Antunes von der Strecke gedreht. Chris van der Drift befand sich schon wieder auf dem Weg nach vorne und hatte zwei Plätze gut machen können. Einzige Dame im Feld Gwendolyn Hertzberger hatte sich schon bis auf Rang 18 nach vorne gefahren.


Runde um Runde setzte sich Filipe Albuquerque nun immer weiter ab. Xavier Maasen, der Platz drei inne hatte, wurde von dem jüngsten Fahrer John Edwards niedergerungen. Der Zweikampf zwischen Oscar Wilkens und Chris van der Drift ging zu Gunsten des Neuseeländers aus. Kasper Andersen, der dem Feld hinter her fuhr konnte nach sechs Runden schon wieder auf Rang 15 gewertet werden. Zu seinem Vordermann hatte er nun einen Rückstand von 2,1 Sekunden. Patrick Kreuter, der einzige deutsche Pilot befand sich auf Rang 16. Zwischenzeitlich hatte sich der Niederländer seinen dritten Platz wieder zurück geholt. Von alle dem bekam der Führende Filipe Albuquerque nichts mit, denn mit 4,6 Sekunden war er dem Feld auf und davon gefahren.


Im Verlauf der neunten Runde versuchte Chris van der Drift sich Anton Nebylitskiy zurecht zulegen um dann Platz elf einzunehmen. Der Abstand zwischen diesen beiden wurde Runde um Runde geringer. Wenig später war Anton Nebylitskiy nach hinten durchgereicht worden. Er war dann auch in die Box gekommen. Davon profitierte nun Chris van der Drift, der damit wieder einen Platz gut gemacht hat. Hinter dem Führenden hatte sich ein Trio gebildet mit Sergei Afanasiev, Xavier Maasen und John Edwards. Bei Kasper Andersen war wohl ein Problem aufgetreten, denn er war auf Rang 17 zurückgefallen und die Rundenzeit war in den Keller gegangen. Von alle dem profitierte Gwendolyn Hertzberger, denn sie nahm nun Rang 16 ein.


Nathan Antunes wurde nach einiger Zeit wieder auf die Strecke geschickt. Er hatte aber einen Rückstand von zehn Runden. In der letzten Runde ging es um Platz zwei zwischen Sergei Afanasiev und Xavier Maasen noch einmal richtig zur Sache. Zu dieser Zeit hatte Chris van der Drift Mervyn Kool niederringen können und schob sich damit auf Rang zehn. Sieger nach 18 Runden wurde Filipe Albuquerque, gefolgt von Sergei Afanasiev und Xavier Maasen. Chris van der Drift und Kaper Andersen überquerten den Zielstrich auf den Rängen zehn und 16. Patrick Kreuter und Gwendolyn Hertzberger wurden als Vierzehnter und Siebzehnte abgewunken.


In der Meisterschaft führt Filipe Albuquerque mit 44 Punkten vor Xavier Maasen mit ebenfalls 44 und Chris van der Drift mit 41 Punkten.