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Zweitplatzierter in der Meisterschaft sicherte sich die Pole-Position Berufung entschied Rennausgänge Auch die Piloten der ADAC Procar Division 3 machten sich vom 16. bis 17. September bereit, im Rahmen der BERU Top 10 ihre beiden vorletzten Rennen unter die Räder zu nehmen. Nach dem letzten Auslandsrennen (Assen) ging es diesmal wieder ins Ausland und zwar nach Österreich. Hier auf dem Salzburgring, dem ultraschnellen Hochgeschwindigkeitskurs, der in der Nähe der Mozartstadt liegt, würde wieder hart gefightet. Genauso wie in der Division 1 und 2 ist die Meisterschaft hier völlig offen. Mit 84 Zählern kam Martin Zondler als Tabellenführer nach Österreich, gefolgt von seinem stärksten Konkurrenten Daniel Keilwitz mit insgesamt 80 Zählern. Uwe Reich der mit 54 Punkten auf Rang drei liegt, konnte sich rein rechnerisch noch Chancen auf den Titel ausrechnen, da nämlich noch insgesamt 40 Punkte zu vergeben sind. ![]() Bei diesen beiden Läufen auf dem Salzburgring fuhren die Fahrer um die Ehrenpeise der Bergwelt Damüls. Der Bürgermeister des Ortes Damüls hatte für die ersten drei Piloten des zweiten Laufes am Sonntag einen Gutschein über vier Skitage ausgestellt. Diese wurden den Fahrern auf dem Siegertreppchen überreicht. ![]() Für die acht Piloten der ADAC Procar Division 3 stand am Samstag Morgen das erste freie Training auf dem Programm. Bei warmen und trockenem Wetter hatte der aus Bad Neustadt stammende Robert Surauer (MSC Rhön e.V. im AvD) mit vierzehn gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:40.923 Minuten die Nase vorn, gefolgt von Martin Zondler (H & R Spezialfedern) und Daniel Keilwitz (MSC Rhön e.V. im AvD). Stefan Michels, der Teamkollege von Martin Zondler und Uwe Reich mussten sich mit den Rängen vier und sechs zufrieden geben. ![]() Mit einer Zeit von 1:39.223 Minuten hatte sich Daniel Keilwitz im zweiten freien Training am Samstag Mittag gegenüber allen anderen behaupten können. Matin Zondler hatte seinen zweiten Rang behauptet. Stefan Michels und Uwe Reich verbesserten sich in dieser Sitzung und lagen nun auf den Plätzen drei und vier. Robert Surauer, der im ersten freien Training das Sagen hatte, war diesmal nicht mit von der Partie. ![]() Von 9.10 Uhr bis 9.40 Uhr nahmen die Fahrer am frühen Sonntag Morgen ihr Qualifying in Angriff. Jetzt wurde es ernst, denn hier wurde die Startaufstellung für den Nachmittag ausgefahren. Gegenüber dem Vortag wurden schnellere Zeiten gefahren und wiederum konnte sich Daniel Keilwitz hier in Szene setzen. Mit 16 gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:39.190 Minuten stellte er seinen Alfa 147 JTD auf Startplatz eins, gefolgt vom Tabellenführer Martin Zondler und Stefan Michels. Uwe Reich, der schnellste Steuerberater Deutschlands wird das Rennen von Rang vier aus angehen. ![]() Nach Überprüfung des Autos von Daniel Keilwitz wurde festgestellt, dass ein Sensor verbaut worden ist, der nicht reglementkomform war und dies bedeutete eigentlich, das er am Rennen nicht teilnehmen dürfte.Er legte nun aber Berufung ein und konnte deswegen doch am Rennen teilnehmen, Sollte er aber aufs Treppchen fahren, würde dies nicht berücksichtigt, bevor nicht eine endgültige Entscheidung des DMSB vorlag. Uwe Reich konnte am Rennen nicht teilnehmen, da er nach dem Qualifying ein Getriebeschaden hatte und die Zeit nicht mehr ausreichte, diesen bis zum Nachmittag zu beheben. ![]() Der Start zum ersten Lauf am Sonntag Nachmittag konnte nicht pünktlich von statten gehen, da die Havaristen der Formel Renault zunächst einmal in aller Ruhe geborgen werden mussten. Danach wurden die Piloten auf ihre Reise geschickt und der Start klappte ohne große Probleme. Weit gefächert ging es auf die Schikane zu, wo sie alle sehr diszipliniert hindurch kamen. Nach der ersten Runde führte Daniel Keilwitz vor Stefan Michels und Matthias Kaul. Unterdessen rollte der Tabellenführer Martin Zondler in langsamer Fahrt aus. In der vierten Runde geriet der Führende immer mehr unter Druck von Stefan Michels. Eine Runde später konnte er diesen nicht mehr halten und musste ihn ziehen lassen. Damit hatte es nun einen Führungswechsel gegeben. Doch so leicht wollte Daniel Keilwitz sich nicht geschlagen geben. Zwischen diesen beiden entstand nun ein harter Zweikampf. Runde um Runde war Matthias Kaul näher an das Gespann heran gekommen. Sieger nach zwölf Runden wurde Stefan Michels vor Matthias Kaul und Robert Surauer. Auf Rang drei wäre eigentlich Daniel Keilwitz gewertet worden. Er stand aber unter Berufung. ![]() Nach der kurzen Reparaturpause waren noch insgesamt sechs Fahrer mit von der Partie. Beim Ausschalten der Startampel hatte Daniel Keilwitz einen guten Start und wiederum ging es weit gefächert auf die Schikane zu. Wie schon beim ersten Lauf kamen sie alle sehr gut hindurch. Nach der ersten Runde hatte wieder Daniel Keilwitz das Zepter übernommen, gefolgt von Stefan Michels und Robert Surauer. Wenig später war Daniel Keilwitz schon wieder auf und davon gefahren. Nach drei absolvierten Runden war Stefan Michels in die Box gekommen. An der Spitze führte weiterhin Daniel Keilwitz vor Robert Surauer und Matthias Kaul. Mit über vier Sekunden hatte sich der Führende vom Feld abgesetzt. Nach sechs Runden hatte man Stefan Michels wieder auf die Strecke hinaus geschickt. Damit hatte er zwei Runden Rückstand. In der Endphase musste auch Robert Surauer früher in die Box kommen als geplant. Sieger nach zwölf Runden wurde Matthias Kaul vor Erwin Lukas und Nico Unbehaun. Die Zeitnahme hatte Daniel Keilwitz auf Rang eins, aber er wurde nicht gewertet, da er ja unter Berufung fuhr. ![]() In der Meisterschaft führt weiter Martin Zondler mit 84 Punkten vor Daniel Keilwitz mit 80 und Matthias Kaul mit 69 Punkten. Matthias Kaul: "Ich hatte mir gar nicht so viel ausgerechnet. Im ersten freien Training war der Turbo defekt, im Qualifying lief’s nicht, ich bin nie zuvor hier gefahren. Und dann war es im Rennen einfach klasse – ein Riesengefühl! Ich muss das erstmal richtig verarbeiten." Erwin Lukas: "Wer hätte das gedacht. Das Fazit dieses ersten Renneinsatzes mit dem überarbeiteten Astra ist klar: Am Start lief es überhaupt nicht gut, ansonsten funktioniert der Opel prima." ![]() Tabellen:
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