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Den ersten Lauf konnte Daniel Keilwitz für sich verbuchen Tabellenführer konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen Auch die Division 3 der Procar war vom 02.-04. Juni als Rahmenprogramm bei der Tourenwagen Weltmeisterschaft (WTCC) in Oschersleben zu Gast. Ihren siebten und achten Lauf nahmen sie zusammen mit den zwei prominenten Gaststartern Claudia Hürtgen und Marc Hennerici auf einem BMW 120 d in der Motorsport Arena in der Magdeburger Börde unter die Räder. Claudia Hürtgen und Marc Hennerici werden zwei Wochen später ihre reinrassigen Rennmaschinen beim Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring der Nordschleife, auch die "Grüne Hölle" genannt, pilotieren. Nach seinen beiden Doppelsiegen auf dem Nürburgring reiste Martin Zondler als frischgebackner Tabellenführer mit achten Punkten Vorsprung vor Daniel Keilwitz und Uwe Reich hier an. ![]() Martin Zondler: "Die Motorsport Arena liegt mir. Dass wir dort zu Saisonbeginn nicht so gut aussahen, lag an den nagelneuen Autos. Die waren erst kurz zuvor fertig geworden, und der Saisonauftakt geriet zum Rollout unter Rennbedingungen. Gegen die beiden BMW`s, haben wir kaum eine Chance, da kämpfen wir mit stumpfen Waffen. Das sind reinrassige Rennmaschinen, während wir reglementbedingt in den meisten Komponenten ganz seriennah sind. Trotzdem wird es spannend, wo die beiden landen werden." ![]() Von 14.45 Uhr bis 15.10 Uhr stand am Freitag Mittag das erste freie Training der Procar auf dem Plan. Die neun Pilotinnen und Piloten fanden gute Witterungsbedingungen vor, denn es war trocken und warm. Hier konnten, wie nicht anders zu erwarten war, sich die beiden Gaststarter Marc Hennerici und Claudia Hürtgen gegenüber den anderen durchsetzen. Mit einer Zeit von 1:35.847 Minuten hatte Marc Hennerici die schnellste Zeit gefahren, gefolgt von Claudia Hürtgen und Robert Surauer. Stefan Michels und Uwe Reich mussten sich zunächst mit den Rängen fünf und sieben zufrieden geben. ![]() Am späten Freitag Nachmittag nahmen die Fahrer nochmals das Lenkrad in die Hand, um das zweite freie Training zu absolvieren. Gegenüber der ersten Sitzung konnten keine besseren Zeiten erreicht werden. Hier konnte auch niemand an die beiden Gaststarter heran kommen. Die schnellste Zeit mit 1:35.990 Minuten hatte nun Claudia Hürtgen inne. Rang zwei und drei nahmen Marc Hennerici und Daniel Keilwitz ein. Stefan Michaels und Uwe Reich lagen auf den Plätzen fünf und acht. ![]() Für die Piloten der Procar ging es am Samstag Mittag zur Sache, denn nun stand das Qualifying für die Startaufstellung am Sonntag auf dem Programm. Zeitverbesserungen gegenüber dem Vortag konnten diesmal nicht erreicht werden, da es fast den ganzen Tag schon regnete und der Himmel nun seine Schleusen richtig öffnete. Damit waren nun auch alle auf Regenreifen unterwegs. Bei noch vierzehn Minunten verbleibender Zeit hatte sich Claudia Hürtgen in Szene setzen können und lag mit einer Zeit von 1:49.952 Minuten auf Rang eins, gefolgt von Marc Hennerici und Martin Zondler. Stefan Michels und Uwe Reich nahmen die Ränge fünf und sechs ein. ![]() Zwischen Claudia Hürtgen und Marc Hennerici ging es etwas später zur Sache, denn da hatte sich Marc Hennerici auf Rang eins geschoben, aber es dauerte nicht lange und die Dame holte sich ihre Position wieder zurück. Als dann die dreißig Minuten zu Ende waren, hatte sich Claudia Hürtgen mit einer Zeit von 1:48.741 Minuten Startplatz eins gesichert. Hinter ihr werden Marc Hennerici und Daniel Keilwitz ins Rennen gehen. Stefan Michels und Uwe Reich mussten sich mit den Startplätzen fünf und sechs zufrieden geben. Da Claudia Hürtgen und Marc Hennerici sogar schnellere Zeiten fuhren als die Division 2 und 1 standen sie also in der Startaufstellung vor allen anderen Fahrzeugen. ![]() Auch die Division 3 machte sich am frühen Sonntag Morgen bereit, um ihr Warm up hinter sich zu bringen. Hier dominierte Daniel Keilwitz, er hatte mit 1:44.883 Minuten die schnellste Zeit gefahren. Hinter ihm lagen Matthias Kaul und Robert Surauer. Stefan Michels lag auf Rang vier. Uwe Reich hatte an dieser Sitzung nicht teilgenommen, er schonte das Material und hatte auch nichts mehr auszuprobieren. ![]() Am Sonntag Mittag stand dann der siebte Lauf in dieser Saison auf dem Programm. Der Wettergott meinte es diesmal mit den Pilotinnen und Piloten gut, denn das Wetter hatte sich gebessert, es war trocken aber kühl. Beim Ausschalten der Startampel hatte Daniel Keilwitz, der die Division 3 anführte einen guten Start und führte das weit gefächerte Feld in die erste Kurve hinein. Dort kamen sie auch alle gut hindurch. Nach der ersten Runde führte er immer noch das Feld an, gefolgt von Martin Zondler und Stefan Michels. Uwe Reich konnte seine Position behaupten. ![]() Rundenlang fuhren sie so hintereinander her. In der Endphase hatte Stefan Michels dann Martin Zondler niederringen können und war auf Platz zwei vorgefahren. Uwe Reich konnte souverän sein Rennen weiter fahren . Am Ende der Sitzung wurde dann Daniel Keilwitz als Erster abgewunken vor Stefan Michels und Martin Zondler. Eigentlich hätten hier Platz eins und zwei Marc Hennerici und Claudia Hürtgen eingenommen, aber sie waren ja nur als Gaststarter unterwegs. ![]() Nach der kurzen Reparaturpause ging es dann nochmals hinaus auf die 3,667 Kilometer lange Strecke um den zweiten Durchgang an diesem Wochenende zu absolvieren. Wie schon zuvor funktionierte auch der zweite Start ohne große Probleme. Nach der ersten Runde führte Daniel Keilwitz vor Stefan Michels und Martin Zondler. Uwe Reich hatte zunächst seine Position nicht behaupten können und war einen Platz nach hinten gefallen. Damit fuhr er nun auf Rang sieben. Daniel Keilwitz hatte sich nach einiger Zeit schon mit fünf Sekunden auf und davon gemacht.. Stefan Michels, der auf Rang zwei fuhr, hatte nach vorne und hinten genug Luft. ![]() Nach sechs gefahrenen Runden war aber Martin Zondler auf Stefan Michels aufgefahren. Diese beiden trennten nun nur noch 0,6 Sekunden. Stefan Michels führte zu dieser Zeit ein Quartett mit Martin Zondler, Robert Surauer und Matthias Kaul an. Runde um Runde baute nun Daniel Keilwitz seine Führung weiter aus. In der letzten Runde war Daniel Keilwitz plötzlich nicht mehr mit von der Partie. Er kam dann etwas später in die Box gefahren. Damit hatte nun Martin Zondler die Führung übernommen. Sieger nach dreizehn Runden wurde Martin Zondler vor Stefan Michels und Matthias Kaul. Uwe Reich beendete das Rennen auf Rang fünf. In der Meisterschaft führt weiterhin Martin Zondler mit 64 Zählern vor Daniel Keilwitz mit 52 und Uwe Reich mit 41 Zählern. Marc Hennerici: "Ich bin überglücklich über den Doppelsieg. Und dann noch an alter Wirkungsstätte vor den Kollegen der letzten Saison. Etwas ungewohnt war das hohe Gewicht von 1.220 kg, doch wir haben gezeigt, dass der BMW 120 Diesel absolut konkurrenzfähig ist. Jetzt freue ich mich auf den Einsatz bei den 24 Stunden vom Nürburgring." Claudia Hürtgen: "Natürlich ist der Ausfall im 2. Rennen nicht so schön. Aber bisher hatten wir in fast allen Rennen immer Glück gehabt. Bei einem Gaststart können wir das verkraften. Lieber heute, als in der Meisterschaft oder bei den 24 Stunden. Als Test ist das Wochenende hervorragend gelaufen. Das Gewicht von 1.220 kg war sehr hoch, doch der Speed war ebenfalls o.k. Das zeigt auch die absolut schnellste Rennrunde. Jetzt werden wir letzte Vorbereitungen treffen und dann konzentriert zum Nürburgring reisen." ![]() Tabellen:
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