Oschersleben
22.04. - 23.04.2006

EuroSpeedway
13.05. - 14.05.2006

Nürburgring
27.05. - 28.05.2006

Oschersleben
02.06. - 04.06.2006

Nürburgring
15.06. - 17.06.2006

Assen / NL
15.07. - 16.07.2006

Salzburgring / A
16.09. - 17.09.2006

Oschersleben
29.09. - 01.10.2006


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Martin Zondler holte sich die Pole-Position
Doppelsieg für Martin Zondler

Der Terminkalender der Division 3 sorgt in den nächsten Wochen für viel Action, denn der fünfte und sechste Lauf absolvierten die Fahrer im Rahmen der BERU Top 10 vom 27.-28. Mai auf der Kurzanbindung des Nürburgrings. Von dort aus konnten sie sich fast direkt nach Oschersleben begeben, denn eine Woche später traten sie dort im Rahmen der WTCC an. Danach gab es eine kurze Verschnaufpause und der neunte und zehnte Lauf fand wieder auf dem Nürburgring, diesmal aber auf der Nordschleife der sogenannten "Grünen Hölle" statt. Auch die Dieselfahrzeuge haben nun Zuwachs erhalten und zwar wird bei seinem Heimspiel Erwin Lukas aus Rösrath einen Opel Astra GTC pilotieren. Auch hier geht es in der Meisterschaft spannend zu, denn punktgleich liegen Daniel Keilwitz und Martin Zondler mit jeweils 28 Punkten an der Spitze. auf Rang drei liegt Deutschlands schnellster Steuerberater Uwe Reich, für den diese beiden Läufe ein Heimspiel sind.


CS

Uwe Reich: "Die Lingmann-Alfa`s von Daniel Keilwitz und Christian Leutheuser sind enorm stark. Auch die beiden VW Golf waren in der Lausitz schon viel besser als zu Saisonbeginn. Gerade Martin Zondler ist ganz sicher kein Nasenbohrer. Zwei Punkte Rückstand auf die Tabellenführer - das ist nicht viel. Ich hoffe auf Regen - das ist meine Spezialität."


YS

An diesem Wochenende kamen die Piloten zum ersten Mal zu einer Test- und Einstellfahrt, da der Zeitplan sehr eng war und sie ansonsten auf eine Trainingssitzung hätten verzichten müssen. Diese fand bei strömenden Regen statt. Damit zeigte sich die Eifel wieder einmal von ihrer schlechten Seite und so manche Fahrer hatten so ihre Schwierigkeiten mit der Strecke, aber nicht für Uwe Reich, der sich ja Regen gewünscht hatte.


Von 8.30 Uhr bis 9.00 Uhr stand das freie Training am Samstag Morgen auf dem Programm. Insgesamt acht Fahrer gingen hinaus auf die Strecke und hier konnte Martin Zondler (H & R Spezialfedern) mit 1:54.963 Minuten die schnellste Zeit fahren, gefolgt von seinem Teamkollegen Stefan Michels und Uwe Reich. Der Tabellenführer Daniel Keilwitz musste sich zunächst einmal mit Rang fünf zufrieden geben.


Das entscheidende Zeittraining für die Startaufstellung am Sonntag wurde am Samstag Mittag bei trockenem Wetter abgehalten. Von den acht Piloten hatte sich Martin Zondler durchsetzen können und holte sich mit einer Zeit von 1:44.453 Minuten die Pole-Position. Startplatz zwei und drei gingen an Stefan Michels und Daniel Keilwitz. Uwe Reich wird von Startposition vier aus ins Rennen gehen.


Martin Zondler konnte sich im sonntägigen Warm up gegenüber seinen Konkurrenten behaupten und fuhr bei trockenem Wetter die schnellste Zeit mit 1:44.448 Minuten, gefolgt von Christian Leutheuser und Stefan Michels. Bei dieser Sitzung waren aber nicht alle Fahrer mit von der Partie, sie schonten lieber das Material und brauchten auch nichts mehr auszuprobieren.


Als die Fahrer sich zu ihrem fünften Lauf am Sonntag Nachmittag fertig machten, hatte der Wettergott ein einsehen. Es war trocken und die Sonne schien. Nach der Einführungsrunde bekam der Schweizer Peter Rikli aus der Division 1 plötzlich Probleme und daraufhin wurde der Start erst einmal abgebrochen. Nun wurde zunächst eine neue Einführungsrunde gefahren. Beim zweiten Start funktionierte alles und am besten kam Martin Zondler weg. Er führte das Feld nach der ersten Runde auch an, gefolgt von Daniel Keilwitz und Stefan Michels. Unterdessen fuhr Uwe Reich auf Rang vier.


Im Verlauf der zweiten Runde hatte Stefan Michels dann Daniel Keilwitz niederringen können und dessen zweiten Platz übernommen. Die ersten drei Fahrer fuhren mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Martin Zondler konnte gut mit der Division 2 mithalten. Uwe Reich fuhr kontinuierlich sein Rennen und beendete dieses auf Rang vier. Nach elf Runden wurde Martin Zondler als Sieger abgewunken, gefolgt von Stefan Michels und Daniel Keilwitz.


Nach einer kurzen Reparaturpause ging es dann zum zweiten Lauf an diesem Wochenende nochmals hinaus. Wiederum hatte Martin Zondler einen sehr guten Start und führte das Feld nach der ersten Runde vor Stefan Michels und Nico Unbehaun an. Es dauerte nicht lange und er war schon wieder auf und davon gefahren. Nach drei gefahrenen Runden musste das Sefety-Car hinaus, weil Christian Leutheuser im Bit-Bogen einen Unfall hatte und zwar war er mit seinem Fahrzeug aufgestiegen, hatte sich danach überschlagen und blieb dann auf dem Dach liegen. Es dauerte eine Weile, bis man die Tür öffnen konnte, aber dann konnte er alleine aus dem Fahrzeug steigen.



Der Re-Start funktionierte dann für die letzten vier Minuten ohne Probleme und wieder war Martin Zondler dem Feld auf und davon gefahren. Er wurde nach elf Runden zum zweiten Mal als Sieger abgewunken. Auf den Rängen zwei und drei kamen Stefan Michels und Daniel Keilwitz ins Ziel. Uwe Reich musste sich mit Platz sechs zufrieden geben.


In der Meisterschaft führt Martin Zondler mit 48 Punkten vor Daniel Keilwitz mit 40 und Uwe Reich mit 34 Punkten.

Martin Zondler: "Im ersten Rennen bin ich mitten in der 1.600er-Fraktion gelandet. Ich konnte dort im Pulk mithalten und den Windschatten ausnutzen. Das hat im Hatzenbach 15 Kilometer mehr Top-Speed gebracht. Dadurch habe ich mich abgesetzt und den Sieg geholt."