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13.05. - 14.05.2006

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27.05. - 28.05.2006

Oschersleben
02.06. - 04.06.2006

Nürburgring
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Pole Position holte sich Kai Jordan
Im neunten Lauf begann das große Sterben

Im Rahmen des ADAC Zurich 24h-Rennens fand der neunte Lauf der Procar Division 2 vom 16.bis 17. Juni auf der legendären Nordschleife oder auch die "Grüne Hölle" genannt statt. Auch hier wird das Renngeschehen wieder actionreich und um die Ergebnisse wird wieder hart gekämpft werden. Statt der zwei Rennen am Sonntag werden diesmal nur ein Rennen von jeweils vier Runden plus einer Einführungsrunde am Samstag Vormittag vor dem 24h-Rennen auf der Nordschleife gefahren werden. Nicht nur das sie mit den Divisionen 1 und drei zu kämpfen haben, nein es werden diesmal auch die Fahrer der Mini Challenge mit auf der Strecke sein. Ob es Thomas Mühlenz, der mit 64 Punkten die Tabelle anführt, gelingen wird diese weiter auszubauen, blieb abzuwarten, denn im Nacken saßen ihm punktgleich Michael Bohrer und Guido Thierfelder die auch viel Erfahrung auf der Norschleife haben.


YS

Für die Fahrerinnen und Fahrer der Division 2 ging es am Donnerstag Mittag über eineinhalb Stunde zum ersten Mal hinaus auf die Nordschleife. Hinzu gesellten sich auch noch die Piloten des New Renault Clio Cup, die des Ford Fiesta ST Cup und der Mini Challenge. Hier hatte Thomas Mühlenz eine halbe Stunde vor Schluss das Sagen, gefolgt von Tobias Pfister und Michael Bohrer. Am Schluss konnte Guido Thierfelder (MSC Langenfeld e.V.) noch einiges zulegen und hatte nach vier gefahrenen Runden mit einer Zeit von 10:22.798 Minuten die schnellste Zeit gefahren, gefolgt von Tobias Pfister und Thomas Mühlenz. Michael Bohrer (ADAC Saarland e.V.) und Marc-Uwe von Niesewand Reich lagen zunächst einmal auf den Rängen vier und fünf. Einzige Dame im Feld Stephanie Neitzel musste sich mit Platz acht zufrieden geben.


YS

Am frühen Freitag Morgen ging es für die Pilotinnen und Piloten nun zur Sache, denn es stand das entscheidende zweite Zeittraining auf dem Programm. Nach diesem werden sie ihre Startpositionen einnehmen. Trotz des schlechteren Wetters, es war nebelig und im Fahrerlager war es leicht am nieseln, wurden schnellere Zeiten gefahren. Hier konnte sich der VW Lupo GTI-Pilot Kai Jordan gegenüber seinen Konkurrenten durchsetzen und holte sich mit nur drei gefahrenen Runden und einer Zeit von 10:20.594 Minuten die Pole-Position. Startplatz zwei und drei nahmen Thomas Mühlenz und Tobias Pfister ein. Auf den nächsten drei Rängen werden Guido Thierfelder, Michael Bohrer und Marc-Uwe von Niesewand Reich stehen. Aus der vierten Startreihe wird die einzige Dame Stephanie Neitzel ins Rennen gehen.


Am Samstag Mittag machten sich die Fahrerinnen und Fahrer bereit ihren neunten Lauf in dieser Saison zusammen mit den Divisionen 1 und 2 sowie der Mini Challenge auf der 25,378 Kilometer langen Nordschleife hinter sich zu bringen. Der Wettergott meinte es sehr gut mit ihnen, denn der Start fand bei herrlichem Sommerwetter statt. Beim Ausschalten der Startampel fuhren sie weit gefächert auf die verkürzte Mercedes-Arena zu. Einen sehr guten Start hatte Thomas Mühlenz, der das Feld dort auch hinein führte. Der Pole-Setter Kai Jordan hatte zu dieser Zeit eine Auseinandersetzung mit Guido Thierfelder, die am Ende zu Lasten von Kai Jordan ausging. Denn er konnte dort das Rennen neben der Strecke beenden.


Auch Marc-Uwe von Niesewand Reich war nicht vom Glück gesegnet, denn er war bereits nach der Kurzanbindung wieder in die Box gefahren. Beim Start war ihm jemand in die Karosserie gefahren, die daraufhin am Reifen schlief. Dieser hatte sich nun aufgeschlitzt und der musste gewechselt werden. Als er wieder auf die Strecke geschickt worden war, merkte er, dass die Reparaturarbeiten für die Nordschleife nicht ausgereicht hatten und steuerte abermals die Box an. Nach der endgültigen Reparatur machte er sich dann bereit, die Nordschleife zu überrunden. Am Ende wurde er dann mit einer Runde Rückstand auf Rang vier gewertet.


YS

Unterdessen führte im Bereich Breidscheid Thomas Mühlenz das Feld an vor Guido Thierfelder und Michael Bohrer. Im Verlauf der zweiten Runde wurde Thomas Mühlenz plötzlich nach hinten durchgereicht.Er hatte zuvor einen heftigen Einschlag zu verzeichnen, danach war sein Fahrzeug einen Meter kürzer. Damit hatte nun Guido Thierfelder vor Michael Bohrer die Führung übernommen. Nun begann das große Sterben in der Division zwei, denn auch Tobias Pfister musste nach einem Einschlag im Bereich Wehrseifen das Rennen nach einer Runde aufgeben. Damit waren nun nur noch vier Fahrer, davon eine Dame mit von der Partie.


An der Spitze fuhren Guido Thierfelder und Michael Bohrer ein einsames Rennen. Stephanie Neitzel hatte zu den beiden Führenden einen Rückstand von über fünf Minuten. In der Endphase sollte es an der Spitze noch einmal spannend werden, denn immer wieder versuchte Michael Bohrer an Guido Thiefelder vorbei zu gehen, doch dieser kannte die Nordschleife wie seine Westentasche und gab Bohrer absolut keine Chance die Führung zu übernehmen. Nach vier Runden wurde Guido Thierfelder mit einem knappen Vorsprung von 0,2 Sekunden vor Michael Bohrer und Stephanie Neitzel abgewunken.


In der Meisterschaft führt weiterhin Thomas Mühlenz mit einem Vorsprung von zwei Punkten (64) vor Guido Thierfelder mit 62 und Michael Bohrer mit 60 Punkten.

Guido Thierfelder: "Ich habe von Beginn an viel Druck auf Thomas gemacht. Er hat sich schließlich in einen Fahrfehler treiben lassen. Wir sind im zweiten Qualifying nicht angetreten, um das Material zu schonen. Das war eine goldrichtige Entscheidung."

Michael Bohrer: "Ich habe Abstand gehalten und wollte keine Kollision mit ihm riskieren. Ich habe ihn vorgelassen, denn er hat viel mehr Nordschleifenerfahrung."

Stephanie Neitzel: "Ich habe so wenig Erfahrung auf der Nordschleife, dass ich das Rennen wie eine zusätzliche Übungseinheit angegangen bin. Ich ließ die anderen ziehen und bin mein Tempo gefahren. Alle anderen sind nacheinander ausgefallen und ich fand mich schließlich auf dem Siegerpodest wieder. Riesig!"


YS