|
||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||
|
Pech für Philip Geipel beim Start Start-Ziel für den Belgier Als Meisterschaftführender reiste der Schweizer Mathias Schläppi zu seinem zweiten Lauf der ADAC Procar Division 1 im Rahmen der BERU Top 10 vom 13. bis 14. Mai zum EuroSpeedway Lausitz an. Sein neuer junger Teamkollege Philip Geipel, Vorjahressieger im Toyota Yaris Cup belegt Platz drei. Dem Tabellenzweiten, dem Belgier Vincent Radermecker trennen nur knappe zwei Punkte vom Meisterschaftsführenden. Dies auch nur weil er beim zweiten Heat in Oschersleben mit Problemen zu kämpfen hatte. Denn im ersten Umlauf erzielte er die volle Punktzahl. Sein Teamkollege Rainer Bastuck hingegen hatte nicht so viel Glück, denn er schied bei beiden Läufen vorzeitig aus. Hier auf dem EuroSpeeday wird nun das Team des Österreichers Wolfgang Treml mit von der Partie sein. Damit wird wieder einmal für Spannung pur gesorgt sein. ![]() Mathias Schläppi: "Wir waren angenehm überrascht, dass wir mit dem neuen Fahrzeug auf Anhieb konkurrenzfähig waren. Auch wenn das nie meine Lieblingsstrecke war,glaube ich doch, dass wir in der Lausitz mithalten können - vor allem die mittelschnellen Kurven liegen uns ganz gut." Vincent Radermecker: "Auch wenn wir kleine Technikprobleme hatten, ziehen wir nach dem Saisonauftakt doch ein positives Fazit. Den EuroSpeedway kenne ich bislang nicht. Da wird im freien Training sicherlich erst einmal wertvolle Zeit zum Kennenlernen der Strcke verstreichen." Rainer Bastuck: "Nach einem Elektrikproblem gab es einen Kabelbrand. Aber das ist behoben. Für den EuroSpeedway bereiten wir bei uns im Haus eine neue Auspufflösung vor und hoffen, dass das noch zusätzliche Vorteile bringt." ![]() Im ersten freien Training am Samstag Morgen war es trocken, aber nicht mehr so warm wie am Vortag. Hier konnte sich Rainer Batuck (Maurer Motorsport) in Szene setzen und fuhr mit seinem Chevrolet Lacetti mit 1:31.594 Minuten die schnellste Zeit. Hinter ihm lagen sein Teamkollege der Belgier Vincent Rademecker und der aus Russland stammende Rustem Teregulov von Engstler Motorsport. Wolfgng Treml (TW Racng), der bei den ersten beiden Läufen noch nicht mit von der Partie war lag auf Platz vier. ![]() Zunächst einmal wurden im zweiten freien Training am Samstag Mittag keine Zeitverbesserungen erreicht. In der Anfangsphase wechselte die Spitze immer wieder. So fuhr Rainer Bastuck die schnellste Zeit, gefolgt von Mathias Schläppi und Wolfgang Treml. Es dauerte nicht lange und Philip Geipel hatte diesen von Rang eins verdrängt. Aber der Gegenkonter ließ nicht lange auf sich warten und Rainer Bastuck setzte wieder einen drauf und fuhr nun mit 1:32.334 Minuten die schnellste Zeit bei noch vierzehn Minuten verbleibender Zeit. Wenig später wurden die Zeiten gegenüber dem Morgen dann doch schneller und es führte der Belgier Vincent Radermecker mit 1:31.277 Minuten vor Rainer Bastuck und Rustem Teregulov. Am Ende dieser Sitzung hatte sich an der Spitze nichts mehr getan. ![]() Das entscheidende Qualifying, welches ausschlaggebend für die Startaufstellung ist, fand am Samstag Abend statt. Nach kurzer Zeit musste dieses schon durch die rote Flagge unterbrochen werden, da sich Öl auf der Fahrbahn befand. Dieses war von Daniel Keilwitz aus der Division 3 verursacht worden. Zu dieser Zeit lag Vincent Radermecker auf Rang eins, gefolgt von Mathias Schläppi und Rustem Teregulov. Als nach einiger Zeit das Training wieder aufgenommen wurde, setzte sich wenig später Rainer Bastuck mit einer Zeit von 1:31.102 Minuten auf Rang eins. Hinter ihm lagen nun der Belgier und der Schweizer. ![]() Bis zum Schluss wechselten die Positionen an der Spitze. Bei noch fünf Minuten verbleibender Zeit musste das Qualifying wiederum durch die roten Flaggen unterbrochen werden und zwar hatte Wolfgang Treml durch einen Motorschaden eine hauchdünne Spur von Öl auf der Strecke gelassen. Wenig später beschloss die Rennleitung, das diese Sitzung nicht weiter fortgesetzt werden sollte. Damit hatte sich Vincent Radermecker mit einer Zeit von 1:30.640 Minuten die Pole-Position gesichert, gefolgt von Rainer Bastuck und Mathias Schläppi. ![]() Als erste Serie ging am Sonntag Morgen die ADAC Procar zu ihrem zwanzig minütigen Warm up hinaus. Hieran nahmen insgesamt sechs Piloten teil. Die schnellste Zeit fuhr Philip Geipel (TFS-Yaco-Racing) mit 1:31.195 Minuten, gefolgt von seinem Teamkollegen dem Schweizer Mathias Schläppi und Rainer Bastuck. Der Pole-Setter Vincent Radermecker hatte auf diese Trainingssitzung verzichtet. ![]() Am Sonntag Mittag wurde es dann Ernst, denn nun nahm man den dritten Lauf unter die Räder. Wolfgang Treml, der am gestrigen Tag einen Motorplatzer hatte, war diesmal nicht mehr mit von der Partie. Der Start funktionierte fast ohne Probleme und der Pole-Setter kam sehr gut weg. Hingegen hatte Philip Geipel ein Problem, denn er kam nicht von der Stelle. Er versuchte zwar noch anzufahren, aber er ruckte nur und hatte dabei Glück, das die nachfolgenden Fahrzeuge nicht auf ihn auffuhren. Unterdessen war der Belgier schon mit einigen Wagenlängen auf und davon gefahren. Nach einer gefahrenen Runde schickte man dann das Fahrzeug hinaus, um den havarierten Philip Geipel auf Start und Ziel in Ruhe bergen zu können. ![]() Zu dieser Zeit führte Vincent Radermecker vor Mathias Schläppi und Rainer Bastuck. Nach fünf gefahrenen Runden erfolgte dann der Re-Start, der zu Gunsten von Vincent Radermecker ausging, er war mit 0,8 Sekunden schon wieder auf und davon. Die ersten drei Fahrer hatten sich vom übrigen Feld absetzen können. Rustem Teregulov auf Rang vier hatte nach vorne und hinten genugt Luft. Runde um Runde setzte sich der Belgier nun immer mehr ab. Nach acht Runden betrug dieser schon 1,4 Sekunden. Nach elf gefahrenen Runden standen die ersten Überrundungen an, die aber alle ohne große Probleme von statten gingen. Sieger nach zwölf Runden wurde Vincent Radermecker vor Mathias Schläppi und Rainer Bastuck. ![]() Nach einer kurzen Reparaturpause ging es dann nochmals hinaus. Philip Geipel konnte an diesem Lauf teilnehmen, musste aber von ganz hinten starten. Eine Schraube war daran schuld, die beim Start abging und er dadurch beim ersten Lauf an diesem Wochenende nicht mit von der Partie war. Der zweite Start verlief nun besser und alle kamen gut weg. Wiederum hatte der Belgier das Sagen und führte das Feld in die erste Kurve und versuchte sich direkt abzusetzen. Nach der ersten Runde führte Vincent Radermecker vor Rainer Bastuck und Mathias Schläppi. In der nächsten Runde konnte Rainer Bastuck den Schweizer nicht mehr halten und musste diesen ziehen lassen. Unterdessen führte der Belgier schon mit einem Vorsprung von 1,8 Sekunden. ![]() Die Piloten aus der Divison 1 fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hinter einander her. Nach vier gefahrenen Runden war Philip Geipel schon bis auf Platz vier in der Division 1 vorgefahren und zwar hatte er zuvor den Russen Rustem Teregulov niederringen können. An der Spitze fuhr einsam Vincent Radermecker sein Rennen mit einem Vorsprung von 5,0 Sekunden vor Mathias Schläppi und Rainer Bastuck. Da nach elf Runden die Überrundungen anstanden, konnte Rainer Bastuck näher an Mathias Schläppi heran kommen. Diese beiden trennten nun nur noch 0,8 Sekunden. In der vorletzten Runde hatte Rainer Bastuck plötzlich etwas Probleme mit seinem Fahrzeug bekommen. Er konnte dieses aber noch abfangen. Davon profitierte etwas Philip Geipel, der nun näher heran gekommen war. Sieger nach dreizehn Runden wurde Vincent Radermecker vor Mathias Schläppi und Rainer Bastuck. ![]() In der Meisterschaft führt Vincent Radermecker mit 36 Punkten vor Mathias Schläppi mit 34 und Philip Geipel mit 19 Punkten
Vincent Radermecker: "Es war ein absolut perfektes Wochenende für mich. Pole-Position, Doppelsieg, beide schnellste Rennrunden und obendrein noch die Führung in der Meisterschaft übernommen – besser kann es gar nicht laufen." Philip Geipel: "Eine Mutter, die wenige Cent kostet, hat mich um das Rennen und die Punkte gebracht." Rainer Bastuck: "Ich kam gegen Rennende noch einmal richtig dicht an Mathias heran. Ich habe noch mal alles versucht, aber mehr ging nicht." Mathias Schläppi: "Die Pneus ließen spürbar nach. Über die Distanz sind wir noch nicht ausgereift genug – am Schluss hat das Set-up die Reifen zu stark belastet." ![]() Tabellen:
|
| ||||||||||||||||||||||||