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Schweden ganz oben auf dem Treppchen Beste Dame Marleen Seilheimer auf Rang zehn Auch beim ADAC Volkswagen Polo Cup werden in dieser Saison wie in der DTM auch zwei schnelle Damen für Fuore sorgen. Zum einen ist es Marlene Dietrich, die schon im vergangenen Jahr mit von der Partie war und zum anderen Marleen Seilheimer. Nicht nur sie bringen einiges an Schwung mit in die Serie, sondern auch der 150 PS starke Renn-Polo, denn er erhielt technischen Feinschliff und kommt nun näher an einen waschechten Tourenwagen heran. Durch eine Rennsport-Kupplung, einer leichteren Schwungscheibe sowie eines erstmals eingesetzten Spurdifferenzials zeigt sich der Polo schneller, drehfreudiger und spurtstärker. Dies alles wird im Rahmen der DTM vom 07.04. bis 09.04. in Baden-Württemberg auf dem Hockenheimring unter Beweis gestellt. ![]() 1998 wurde von Volkswagen und ADAC die Nachwuchsförderung für den Polo-Cup gemeinsam ins Leben gerufen. Dies wird nun weiter fortgesetzt, denn sie gilt als Sprungbrett im Tourenwagensport. Ehemalige Piloten belegen dies, das der Volkswagen-Markenpokal eine gute Schule für den Nachwuchs ist. So z.B. Peter Terting, Champion 2003 stieg in die DTM und ist inzwischen Seat Werksfahrer in der WTCC. Genauso entsprang auch Lance David Arnold dieser Serie, der nun im Porsche Junior Team unterwegs ist. ![]() Für die 25 Fahrerinnen und Fahrer ging es am frühen Samstag Morgen bei sonnigem, aber noch kühlem Wetter los, denn sie mussten zum freien Training hinaus auf die 4.574 Kilometer lange Strecke. Die schnellste Zeit mit 2:03.251 Minuten fuhr der Schwede Jimmy Johansson, gefolgt von seinem Landsmann Patrik Olsson und dem Deutschen Niclas Kentenich. Der beste Rookie war Stian Paulsen aus Norwegen. Er platzierte sich auf Rang zehn. Marleen Seilheimer, einer der drei Damen, die an diesem Wochenende an den Start gehen werden, nahm Platz zwölf ein. Katja Poensgen, die Gaststarterin und Marlene Dietrich mussten sich zunächst mit den Plätzen 18 und 22 zufrieden geben. ![]() Am späten Samstag Nachmittag begaben sich die Pilotinnen und Piloten nochmals hinaus auf die Strecke, um jetzt das entscheidende Qaulifying für die Startaufstellung am Sonntag hinter sich zu bringen. In der Anfangsphase hatte der Schwede Patrik Olsson mit einer Zeit von 2:04.295 Minuten gegenüber den anderen die Nase vorn. Doch schon wenig später gesellte sich auf Rang zwei sein Landsman Jimmy Johansson dazu. Die Damen Marleen Seilheimer und Marlene Dietrich lagen auf den Rängen zwölf und 17. Nach fünf gefahrenen Runden kam Patrk Olsson zunächst einmal in die Box. Zur gleichen Zeit hatte Steffen Faas Rang zwei eingenommen. Jimmy Johansson musste sich nun mit Rang drei begnügen. Daraufhin kam auch er zunächst einmal in die Box. ![]() Bei noch neun Minuten verbleibender Zeit hatte er sich wieder auf den Weg gemacht, um sich noch einmal zu verbessern um damit weiter nach vorne zu kommen. Marleen Seilheimer war bis dahin auf Rang 20 abgerutscht. Marlene Dietrich behauptete unterdessen ihren 17. Platz. Es dauerte aber nicht lange, da hatte Marleen Seilheimer einen Zahn zugelegt und verbesserte sich auf Platz 15. Auf den ersten drei Plätzen hatte sich bis dahin nichts getan, außer das nun Patrik Olsson und Steffen Faas auch wieder auf die Strecke hinaus gingen. Am Ende konnte aber Niemand die Zeit von Patrik Olsson unterbieten. Dieser hatte seine eigne Bestzeit mit 2:04.218 Minuten nochmals getobt. Startplatz zwei und drei gingen an Jimmy Johansson und Stian Paulsen. Steffen Faas musste sich nun mit Startplatz vier zufrieden geben. Die beiden Damen Marleen Seilheimer und Marlene Dietrich starten von den Rängen 16 und 19. ![]() Am Sonntag Nachmittag machten sie nun die 25 Fahrerinnen und Fahrer bereit, ihren ersten Lauf in der Saison 2006 hinter sich zu bringen. Nach dem Ausschalten der Startampel funktionierte dieser ohne Probleme und am besten kam der Schwede Jimmy Johansson weg, denn er konnte noch Patrik Olsson vor der ersten Kurve überholen und hatte nun die Führung übernommen. Unterdessen war das Feld mit sehr viel Disziplien unterwegs. Dies ging bis zur Parabolika-Spitzkehre gut. Dort rumpelten schon einige Fahrzeuge aneinander und einer der Piloten strandete dort und stand havariert neben der Strecke. Wenig später setzte er aber seine Fahrt wieder fort. An der Spitze entstand ein harter Zweikampf zwischen den beiden Schweden. Sebastian Voges war einer der Piloten, die in der Parabolika-Schikane aneinander gerieten. Er war mit einem im Frontbereich beschädigten Fahrzeug unterwegs. ![]() Als beste Dame fuhr Marleen Seilheimer auf Platz vierzehn. In der dritten Runde waren sich Timur Sadredinov und Thomas Grindel vor der Parabolika nicht ganz einig, beide flogen dort von der Strecke und Thomas Grindel wurde innen an die Leitplanken gedrängt, stieg danach auf und überschlug sich mehrmals. Beide Fahrer konnten aber unverletzt aus dem Fahrzeug steigen. Wenig später ging es auch zwischen Marlene Dietrich und Markus Brun zur Sache. Die Dame wurde von dem Herrn umgedreht und stand zunächst einmal quer auf der Strecke. Sie setzte dann ihre Fahrt aber weiter fort. Durch diese Kollission hatte sie natürlich einige Plätze verloren. Sie befand sich auf Rang 19 wieder. ![]() An der Spitze hatten sich die ersten vier Piloten etwas absetzen können. Bei einer Attacke von Stian Paulsen auf Jimmy Johansson kam er viel zu weit nach außen. Er rumpelte erst einmal durch den Kies. Dabei hatte er noch Glück das er wieder auf die Strecke hinaus kam und sogar noch seinen Platz behaupten konnte. Die Führung hatte inzwischen wieder Patrik Olsson übernommen. Nach sechs gefahrenen Runden wollte Patrik Olsson in die Spitzkehre einbiegen, dort kam aber plötzlich Stian Paulsen von hinten angeflogen und stach innen hinein, dabei traf er Olsson und dieser flog von der Strecke. Er musste danach das Rennen dort aufgeben. Nun führte wieder Jimmy Johansson vor Markus Grünewald und Stian Paulsen. ![]() In der Zwischenzeit hatte Robert Barth eine Drive trough Strafe wegen Überholens unter Gelb bekommen. Marleen Seilheimer und Marlene Dietrich lagen auf den Rängen elf und 18. Die ersten drei hatten sich nun vom übrigen Feld abgesetzt. Nach einem harten Zweikampf zwischen Jimmy Johansson war zu Gunsten von Grünewald ausgegangen. Es dauerte aber nicht lange und der Gegenkonter kam vom Schweden, der sich die Führung nun wieder zurück holte. Stian Paulsen auf Rang drei schaute sich dies alles in Ruhe an und wartete nur auf eine Chance gleich an beiden vorbeizugehen. Auf den Rängen vier, fünf und sechs fuhren Steffen Faas, Andreas Pfister und Christoffer Nygaard auf gesicherten Plätzen. ![]() In der letzten Runde ging es vorne noch einmal mächtig zur Sache. Man konnte diese drei mit dem berühmten Handtuch zudecken. Der Schwede musste nun absolute Kampflinie fahren. In der Parabolika-Spitzkehre wollte Grünewald an ihm vorbei. Doch der Schwede bremste soweit herunter, das Grünewald absolut keine Möglichkeit hatte an ihm vorbeizugehen. Stian Paulsen hatte auf Rang drei so viel Schwung, das er mit zwei Rädern aufstieg. Sieger nach elf Runden wurde der Schwede Jimmy Johansson vor Markus Grünewald und Stian Paulsen. Als beste Dame beendete Marleen Seilheimer das Rennen auf Rang zehn. Marlene Dietrich überquerte den Zielstrich als Achtzehnte. ![]() In der Meisterschaft führt Jimmy Johansson mit 30 Punkten vor Markus Grünewald mit 24 und Stian Paulsen mit 20 Punkten. ![]() Tabellen:
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