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Paul di Resta sicherte sich vorzeitig die Meisterschaft Jonathan Summerton siegte am Sonntag Der neue Jungstar der Formel 1, Sebastian Vettel, hat bei den Läufen 17 und 18 der Formel 3 Euro Serie in Le Mans mächtig Federn lassen müssen. Durch Fahrfehler büßte der 19-Jährige aus Heppenheim seine Titelchance in der weltweit besten Nachwuchsklasse weitestgehend ein. 15 Zähler beträgt der Abstand zwischen Vettel als Zweitem (69 Punkte) und dem Schotten Paul di Resta mit 84 Punkten als Führendem. Bei noch maximal 17 zu vergebenden Punkten ist Paul di Resta der Gesamtsieg in der Euro Serie damit kaum noch zu nehmen. Beide fahren für das französische ASM F3-Team und – wie 16 weitere Jungtalente – mit Dallara-Chassis, angetrieben von einem Mercedes-Benz Formel-3-Motor. ![]() Im freien Trainig, welches über 55 Minuten am Freitag Mittag ging, waren einige der Fahrer mit Regenreifen und die anderen mit Slicks draußen, da es zuvor geregnet hatte und die Strecke teilweise noch nass war. Mit 24 gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:50.718 Minuten setzte sich der Schweizer Sebastien Buemi (ASL Mücke Motorsport) in Szene, gefolgt von dem Niederländer Giedo van der Garde (ASM Formule 3) und einem weiteren ASM Formule 3-Piloten, dem Briten Paul di Resta. Zuvor wurde Sebatien Buemi die schnellste Trainingsrunde gestrichen, da er trotz einer Gelbphase die Geschwindigkeit nicht verringert hatte. Erst in der lerzten Sekunde dieses freien Trainings holte er sich dann die Bestzeit. Sebtian Vettel, der einzige Rivale im Titelkampf belegte am Schluss Rang fünf. Als bester Rookie platzierte sich der US-Amerikaner Jonathan Summerton (ASL Mücke Motorsport) auf Rang vier. Natacha Gachnang (Jo Zeller Racing) war auf Rang elf als beste Dame unterwegs. Tim Sandtler (Signature-Plus) musste sich zunächst eimal mit dem 19. Platz zufrieden geben. ![]() Sébastien Buemi (Mücke Motorsport): "Das Freie Training war gut, aber es war nur ein Freies Training. Entscheidend ist das Qualifying heute Nachmittag. In meiner zweitletzten Runde stand Giedo van der Garde im Motodrom im Kiesbett, deshalb wurde mir wegen der gelben Flaggen meine Rundenzeit gestrichen. Ich machte weiter Druck, denn ich wollte unbedingt die schnellste Zeit fahren. Das ist mir auch gelungen. Ich musste sogar noch Anthony Janiec überholen. Bei dem Manöver verlor ich aber nicht viel Zeit." Giedo van der Garde (ASM Formule 3): "Ich drehte mich in meiner letzten Runde in der Sachskurve und bog dann direkt in die Box ein. Leider wurde die Strecke zu diesem Zeitpunkt immer trockener und die Zeiten immer schneller. Insgesamt bin ich mit meiner Leistung aber zufrieden. Ich war ordentlich unterwegs." Paul di Resta (ASM Formule 3): "Es war ein normal verlaufendes Freies Training. Wir probierten wie fast immer einige Dinge für das Qualifying. Meine schnellste Runde war nicht perfekt, aber in Ordnung." ![]() Am Freitag Nachmittag von 15.50 Uhr bis 16.20 Uhr wurde es nun für die Fahrer ernst, denn jetzt stand das entscheidende Zeittraining für das Rennen am Samstag Mittag an. Das Wetter hatte sich gebessert. Die Strecke war trocken und es schien die Sonne. Punkt um begaben sie sich dann auch alle auf die Strecke um die eine entscheidende schnelle Runde hinzulegen. Zunächst einmal schob sich der Japaner Kazuki Nakajima (Manor Motorsport) auf Rang eins, gefolgt von seinem Teamkollegen Esteban Guerrieri (Manor Motorsport) und Alejandro Nunez (Prema Powerteam). Tim Sandtler und Sebastian Vettel lagen zu dieser Zeit auf Rang 15 und 19. Sie hatten aber noch Zeit genug sich zu verbessern, da noch 24 Minuten auf der Uhr standen. An der Spitze wechselten dann auch öfters die Führungspositionen. Nach einiger Zeit hatte sich Sebastian Vettel an die Spitze setzen können, gefolgt von Tim Sandtler und Paul di Resta. Beide wurden dann fast in der gleichen Runde von Romain Grosjean und Guillaume Moreau von diesen Rängen verdrängt. ![]() Runde um Runde wechselte dann die Führungsposition. Gegenüber morgens wurden auch viel schnellere Zeiten gefahren. In der Endphase hatte Kamui Kobayashi mit einer Zeit von 1:34.626 Minuten Rang eins eingenommen, gefolgt von Giedo van der Garde und Roamin Grosjean. Sebastian Vettel und Tim Sandtler nahmen die Plätze neun und 16 ein. Natacha Gachnang, die einzige Dame im Feld platzierte sich auf Rang 19. Am Ende hatte sich Paul die Resta mit einer Zeit von 1:34.518 Minuten die Pole-Position geholt. Startplatz zwei und drei gingen an Esteban Guerrieri und Kamui Kobayashi. Sebastian Vettel und Tim Sandtler werden das Rennen von den Plätzen sieben und 15 aus aufnehmen. Tim Sandtler hatte sich in den letzten Sekunden noch um einen Platz verbessern können. Natacha Gachnang musste sich mit Startplatz 19 zufrieden geben. ![]() Paul di Resta (ASM Formule 3): "Es war ein normales Qualifying, ich bin einfach meine Runden gefahren. Ich hätte noch schneller fahren können, aber das war nicht mehr nötig. Es ist schön, wieder auf der Pole Position zu stehen. Vor allem freut mich aber der Zusatzpunkt, den ich für die schnellste Qualifyingzeit erhalte. Ich bin für den Titelkampf zwar prinzipiell optimistisch, aber noch kann alles passieren." Esteban Guerrieri (Manor Motorsport): "Mein Auto war gut, ich steigerte mich von Runde zu Runde. Wir sind an diesem Wochenende zum ersten Mal im Trockenen gefahren, man musste sich also langsam an das Limit herantasten. Ich freue mich, dass ich in einem Qualifying endlich wieder einmal ganz weit vorne platziert bin. Auch wenn es bis zum Saisonfinale gedauert hat, ist es für ein Comeback in der ersten Startreihe nie zu spät." Kamui Kobayashi (ASM Formule 3): "Das Qualifying war in Ordnung. Ich konnte mich vom ersten zum zweiten Reifensatz um eine Sekunde steigern. Mein Auto fühlte sich gut an. Ich fahre auch lieber im Trockenen als auf nasser Strecke, wie es heute Vormittag im freien Training der Fall war." ![]() Den 19. Lauf in dieser Saison mussten die Fahrerinnen und Fahrer am Samstag Mittag bei trockenem aber kühlem Wetter absolvieren. Nachdem die Fahrer aus der Einführungsrunde kamen und in ihre Startaufstellung fuhren, fing plötzlich bei dem Japaner Kamui Kobayashi am vorderen linken Rad die Bremse an zu brennen. Damit wurde der Start erst einmal abgebrochen. Eine neue Einführungsrunde stand nun an und der Japaner fuhr los und versuchte nun die Bremse durch die Luft zu kühlen. Dies war ihm dann auch in dieser Runde gelungen. Der Start wurde aber immer noch nicht freigegeben. Denn als die Ampel "Rot" zeigte, leuchteten plötzlich ein paar gelbe Lampen auf. Der Renndirektor entschied daraufhin, dass das Fahrzeug von Kamui Kobayashi aus der Startaufstellung geschoben werden musste. Nun konnten alle anderen Mechaniker wieder zu ihren Piloten hin, um die Fahrzeuge neu zu starten. Diese Aktion galt einzig und allein der Sicherheit. Nun versuchte man in der Boxengasse den Schaden am Fahrzeug des Japaners zu beheben. Dies bedeutete, das er nun aus der Boxengasse starten musste und dem Feld hinter her fuhr. Damit verlor er seine dritte Startposition. ![]() Nach der dritten Einführungsrunde funktionierte dann der Start ohne weitere große Komplikationen. Der Pole-Setter Paul di Resta hatte einen sehr guten Start und in der ersten Kurve gingen schon einige Fahrer von der Strecke fliegen. Sie konnten aber alle ihre Fahrt weiter fortsetzen. Für Alejandro Nunez war nach wenigen Metern das Rennen schon gegessen, denn er drehte sich und musste sich danach am Ende des Feldes wieder einreihen. In der Spitzkehre kamen sich auch ein paar Piloten in die Quere. Nach der ersten Runde führte Giedo van der Garde vor Paul di Resta und Esteban Guerrieri. Sebastian Vettel lag auf Rang fünf und hatte damit schon zwei Plätze gut gemacht. Bis Platz sieben lag das Feld sehr dicht beieinander. Danach erfolgt dann ein kleiner Abriss. Einen harten Kampf lieferten sich nun Sebastien Buemi und Sebastian Vettel. Dieser ging im nachhinein zu Gunsten des Heppenheimers aus. Er versuchte nun Esteban Guerrieri zu attackieren. Nach zwei gefahrenen Runden erhielten Paul di Resta und Giedo van der Garde von der Rennleitung ein Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts. ![]() Unterdessen war Romain Grosjean auf Abwegen unterwegs. Eine Runde später traf Paul di Resta seine Strafe an und ordnete sich dann auf Platz acht wieder ein. An der Spitze führte Giedo van der Garde vor Esteban Guerrieri und Sebastian Vettel. In diesem Moment schob Romain Grosjean Richard Antinucci an, mit der Folge, das dieser von der Strecke flog. Wenig später kam der Franzose Romain Grosjean in die Box herein, um sich eine neue Frontpartie zu holen. Nach fünf Runden kam auch der Niederländer herein zum Antreten seiner Strafe. Damit rückten nun die nachfolgenden Piloten alle einen Platz auf. Die Führung hatte nun Esteban Guerrieri übernommen vor Sebastian Vettel und Sebastien Buemi. Auf Rang zwölf war die einzige Dame im Feld Natacha Gachnang unterwegs. Tim Sandtler hatte unterdessen einige Plätze verloren, denn er befand sich nur auf Rang 20 wieder. Nach sechs absolvierten Runden standen die ersten Überrundungen an. Der Vorsprung des Führenden Argentiniers Esteban Guerrieri war auf 1,1 Sekunden angewachsen. ![]() Einen harten Kampf lieferten sich nun die beiden Red Bull Piloten Sebastian Vettel und Sebastien Buemi. Im Verlauf der achten Runde machte Sebastian Vettel dann einen Fehler, er verbremste sich und sofort konnte der Schweizer an ihm vorbeiziehen, nachdem er zu weit nach außen gekommen war. Nun hatte der den Franzosen Guillaume Moreau im Nacken. In diesem Moment waren sich Filip Salaquarda und Kamui Kobayashi nicht ganz einig, mit der Folge, das der Tscheche sich ins Kiesbett eingrub und der Japaner mit beschädigter Radaufhängung neben der Strecke stand. Die ersten drei Piloten fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. An der Spitze wurde es dann nach dreizehn Runden sehr spannend, denn der Schweizer war nun an dem Argentinier dran. Dieser musste schon absolute Kampflinie fahren. Immer wieder schlug er Sebastien Buemi die Tür vor der Nase zu. Rundenlang dauerte nun dieser Kampf an. ![]() In der Endphase war Paul die Resta zu schnell unterwegs, musste etwas über die Wiese und sofort war Giedo van der Gade dran. Jetzt ging es zwischen diesen beiden mächtig zur Sache. In der 19. Runde hatte Giedo van der Garde dann die Oberhand und ging an Paul di Resta vorbei auf Rang neun. An der Spitze war immer noch alles beim "Alten" geblieben, es führte Esteban Guerrieri mit 1,0 Sekunden vor Sebastien Buemi und Sebastian Vettel. Die Abstände zwiwschen den ersten vier Piloten blieben rundenlang fast gleich. In der letzten Runde setzte der Schweizer dann noch mal zu einer Attacke an, doch es reichte am Ende dann aber doch nicht mehr. Sieger nach 23 Runden wurde Esteban Guerrieri vor Sebastien Buemi und Sebastian Vettel. Als bester Rookie beendete Jonathan Summerton auf Rang acht das Rennen. Paul di Resta wurde auf Rang zehn abgewunken und holte sich damit die Meisterschaft 2006, denn Sebastian Vettel hätte gewinnen müssen. Natacha Gachnang und Tim Sandtler überquerten ie Ziellinie auf den Rängen dreizehn und 18. ![]() Mit 85 Punkten sicherte sich Paul di Resta vorzeitig die Meisterschaft vor Sebastian Vettel mit 75 und Kohei Hirate mit 61 Punkten. In der Rookie-Wertung steht Kamui Kobayashi mit 114 Zählern auf Rang eins, gefolgt von Jonathan Summerton mit 101 und Tim Sandtler mit 100 Zählern. Mit 73 Punkten holte sich Julian Theobald schon längst die Driver`s Trophy vor Anthony Janiec mit 62 und Cemil Cipa mit 59 Punkten. ![]() Paul di Resta (ASM Formule 3): "Ich habe meinen Titel noch nicht wirklich realisiert. Es war eines der schwierigsten Rennen, denn ich wusste sofort, dass ich einen Frühstart gemacht habe. Wir haben vier Jahre hart gearbeitet, ich habe den Titel verdient. Es war ein harter Kampf gegen Sebastian Vettel. Für das kommende Jahr habe ich einige Optionen, aber ich weiß noch nicht genau, was ich machen werde." Esteban Guerrieri (Manor Motorsport): "Mein letzter Sieg ist lange her, daher bin ich sehr glücklich. Mein Team Manor Motorsport besteht aus wirklich harten Arbeitern, deswegen widme ich ihnen und auch meiner Familie den Sieg." Sebastien Buemi (Mücke Motorsport): "Mein letztes Podium war beim BP Ultimate Masters in Zandvoort Anfang August. Es ist ein schönes Gefühl, es wieder geschafft zu haben." Sebastian Vettel (ASM Formule 3): "Leider unterliefen mir nach einem guten Start ein paar Fehler. So musste ich sogar noch um den dritten Platz kämpfen. Der zweite Platz in der Gesamtwertung war nicht mein Ziel, daher bin ich etwas enttäuscht. Der Wechsel vom Formel-1 in das Formel-3-Auto in den letzten paar Wochen war nicht immer leicht." Kurz nach dem Rennen gaben die Stewards folgenden Mitteilung heraus und zwar war der Franzose Romain Grosjean für das komplette Wochenende aus der Wertung genommen worden, weil er einen vermeidbaren Unfall mit der Start-Nr.11 verursacht hatte. ![]() Am Sonntag Mittag stand nun der letzte Lauf in dieser Saison an. Dieser fand bei sonnigem Wetter statt. Da die ersten acht Piloten in umgekehrter Reihenfolge des Zieleinlaufs vom Vortag starten, stand nun Jonathan Summerton auf der Pole-Position vor Robert Streit und Charlie Kimball. Beim Ausschalten der Startampel klappte alles nach Maß und am besten kam der Pole-Setter weg und führte das weit gefächerte Feld in die erste Kurve hinein. Dort ging es schon zur Sache und zwar mussten dort einige weit nach außen. Für Tim Sandtler war einige Meter weiter das Rennen bereits gelaufen, denn dort drehte er sich und schoss quer über die Strecke. Dabei hatte er noch Glück, das er nicht in die Mauer einschlug oder von einem anderen Piloten getroffen wurde. Danach musste er am Ende des Feldes sich wieder einreihen. Romain Grosjean, der gegen seine Strafe vom Vortag Berufung eingelegt hatte, startete von ganz hinten. Nach der ersten Runde führte Jonathan Summerton vor Charlie Kimball und Kohei Hirate. ![]() Im Verlauf der zweiten Runde machte Charlie Kimball in der Spitzkehre einen Fahrfehler, der zur Folge hatte, das er Jonathan Summerton ins Heck fuhr uznd danach das Rad bei ihm abknickte. Sebastian Vettel befand sich zu dieser Zeit schon wieder auf Rang zwei. In der dritten Runde hatte Ronayne O`Mahony einen Dreher zu verzeichnen. In der gleichen Runde riskierte Sebastian Vettel zuviel, er kam zu weit raus, danach kam er quer und schoß über die Strecke auf die andere Seite und stand erst einmal auf der Wiese. Danach konnte er sich auf Platz 17 wieder einreihen. Rang zwei hatte nun Giedo van der Garde eingenommen, gefolgt von Kohei Hirate. In einen harten Kampf waren nun Michael Herck und Tim Sandtler verstrickt. Dieser endete damit, das beide von der Strecke flogen und sich Michael Herck im Kiesbett eingrub. Damit war für ihn das Rennen früher beendet als geplant. Tim Sandtler konnte seine Fahrt weiter fortsetzen. ![]() Auch für den Franzosen Guillaume Moreau war nach fünf absolvierten Runden das Rennen bereits gelaufen, denn er war mit einer beschädigten Radaufhängung hinten links in langsamer Fahrt unterwegs. An der Spitze hatte sich Jonathan Summerton mit 1,1 Sekunden auf und davon gemacht. Sebastien Buemi hatte unterdessen den Japaner niederringen können und lag nun auf Platz drei. Natacha Gachnang, die einzige Dame im Feld, behauptete ihren dreizehnten Platz. Kohei Hirate hatte zu dieser Zeit auch einen Dreher zu verzeichnen, dies kostete ihm seinen vierten Rang. Auf Platz acht konnte er danach am Rennen wieder teilnehmen. Die ersten drei Piloten hatten sich vom übrigen Feld mit 4,2 Sekunden absetzen können. Romain Grosjean, der eine enorme Aufholjagd hinter sich hatte, er lag schon auf Platz zehn, hatte zuviel riskiert, kam auf die Wiese hinaus drehte sich und dies kostete ihm gleich einige Plätze. Nach dieser Aktion war er dann in die Box gekommen. ![]() Von den Ausrutschern und Dreher hatte auch Natacha Gachnang profitiert, denn sie kam nun zwei Plätze nach vorne. Um Platz zwei ging es nun sehr eng zu, denn der Schweizer war an dem Niederländer dran und versuchte diesen in einen Fehler zu treiben. Auf Platz neun liegend machte Alejandro Nunez einen Fahrfehler, der zur Folge hatte, das er sich von der Strecke drehte. Danach war die Radaufhängung krumm und das Rennen gelaufen. Von dem Kampf um Platz zwei profitierte nun der Führende, denn er konnte sich jetzt weiter absetzen. In der letzten Runde hatte Giedo van der Garde nicht aufgepasst und so konnte Sebastien Buemi vorbeigehen. Der Gegenkonter dauerte aber nicht lange und der Niederländer konnte seinen zweiten Platz zurück holen. Sieger nach 18 Runden wurde Jonathan Summerton vor Giedo van der Garde und Sebastien Buemi. Natacha Gachnang beendete das Rennen auf Rang zehn. Tim Sandtler kam auf Rang 15 ins Ziel. ![]() Mit 86 Punkte beendete Paul di Resta die Meisterschaft vor Sebastian Vettel mit 75 und Kohei Hirate mit 61 Punkten. Die Rookiewertung konnte Kamui Kobayashi mit 119 Zählern für sich verbuchen, gefolgt von Jonathan Summerton mit 107 und Tim Sandtler mit 104 Zählern. Julian Theobald hatte mit 73 Punkten sich schon vorzeitig die Drivers Trophy gesichert. Rang zwei und drei gingen an Anthony Janiec mit 67 und Cemil Cipa mit 65 Punkten. ![]() Jonathan Summerton (Mücke Motorsport): "Es ist großartig, ein Rennen in der Formel 3 Euro Serie zu gewinnen. Ich hatte einen guten Start. ich weiß gar nicht genau, wie das alles passiert ist, aber dann habe ich einfach alles gegeben, um die erste Position zu halten. Ich hatte aber auch einen sehr guten Wagen. Im kommenden Jahr werde ich noch einmal hier fahren." Giedo van der Garde (ASM Formule 3): "Ich bin zufrieden, denn ich bin heute vom neunten auf den zweiten Platz vorgefahren. Mein Team ASM Formule 3 hat einen hohen Luftdruck in die Reifen gegeben. So kam es mir in den ersten beiden Runden fast so vor, als würde ich fliegen. Ich weiß noch nicht, was ich nächstes Jahr machen werde, aber wahrscheinlich wird es kein Formel 3 mehr sein." Sebastien Buemi (Mücke Motorsport): "In der Schlussphase des Rennens war es ein schwieriger und intensiver Kampf um die zweite Position mit Giedo van der Garde. Ich wusste gar nicht, ob ich innen oder außen an ihm vorbeifahren sollte. Auch wenn ich ihn nicht überholen konnte, freue ich mich trotzdem, dass ich die Saison mit einem Podestrang beenden kann." ![]() Tabellen:
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