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07.04. - 09.04.2006

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19.05. - 21.05.2006

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30.06. - 02.07.2006

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18.08. - 20.08.2006

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01.09. - 03.09.2006

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13.10. - 15.10.2006

Hockenheim
27.10. - 29.10.2006


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Wiedereinsteiger gewinnt den achten Lauf
Paul di Resta baut Führung weiter aus

Im Rahmen der DTM fand der siebte und achte Lauf der Formel 3 Euro Serie auf der britischen Insel statt. Mit nur einem Punkt Vorsprung reiste der Argentinier Esteban Guerrieri (Manor Motorsport) vor dem Schotten Paul die Resta (ASM Formule 3) auf die Traditionsstrecke von Brands Hatch. Mit nur 1,973 Kilometer Länge ist sie im Rennkalender der Fahrerinnen und Fahrer die kürzeste Strecke in dieser Saison. Auf dieser Berg- und Talbahn wird von Mensch und Material einiges abverlangt. Beide standen schon wie noch vier weitere Piloten ganz oben auf dem Treppchen. Hier in Brands Hatch werden zu den zusätzlich permanenten Startern die beiden britischen Teams Fortec Motorsport und Hitech Racing an den Start gehen. Sie setzten die Fahrer Yelmer Buurman aus den Niederlanden und den Briten James Jakes und James Walker ein.


CS

Cahrlie Kimball (Signature): "Ich kenne diese Strecke aus meiner Zeit in der britischen Formel Ford. Obwohl die Piste recht kurz ist, ist sie schwierig zu lernen. Es gibt schnelle Kurven, aber auch relativ langsame. Deshalb muss die Abstimmung immer ein Konmpromiss sein. Das Qualifying wird für uns sehr wichtig sein, denn ähnlich wie in der Motorsport Arena Oschersleben ist das Überholen ohne einen Fehler des Vordermanns nicht einfach. Aber ich mag die Strecke, sie macht viel Spaß. Nur leider ist sie etwas zu kurz."


CS

Das freie Training nahmen die Fahrerinnen und Fahrer am Freitag Mittag von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr bei sonnig warmen Wetter unter die Räder. Mit 48 gefahrenen Runden und einer Zeit von 42,153 Sekunden hatte Esteban Guerrieri alle anderen in den Schatten gestellt. Auf den nächsten beiden Plätzen lagen die beiden Japaner und Teamkollegen von Esteban Guerrieri Kazuki Nakajima und Kohei Hirate. Ungefähr 90 Sekunden vor Schluss übernahm der Argentinier erst die Führung, zuvor hatte sein Teamkollege Kohei Hirate von Anfang an dieser Trainingsitzung das Sagen. Wenige Minuten vor Beendigung dieser Sitzung hatte der wieder einmal gut aufgelegte US-Amerikaner Richard Antinucci (HBR Motorsport) den zweiten Platz inne. Er wurde dann aber am Schluss auf Rang vier verwiesen. Sebastian Vettel konnte sich auf Rang fünf platzieren. Als bester Rookie schnitt der dritte Japaner in dieser Serie Kamui Kobayashi auf Platz sechs ab. Einzige Dame im Feld Julia Kuhn musste sich mit Rang 24 zufrieden geben. Zwei Plätze vor ihr befand sich Tim Sandtler (Signature-Plus), der vierte Rookie im Feld. Dei beiden Briten James Jakes und James Walker sowie der Niederländer Yelmer Buurman fuhren auf den Plätzen neun, elf und 15.


CS

Esteban Guerrieri (Manor Motorsport): "Es war ein gutes freies Training für mich, aber es war nur ein freies Training. Entscheidend wird das Qualifying heute Nachmittag sein. Es gibt trotz meines ersten Platzes im freien Training noch Kleinigkeiten, die wir bis zum Qualifying am Auto verbessern müssen."

Kazuki Nakajima (Manor Motorsport): "Mein Auto lag sehr gut, sowohl im alten als auch mit neuen Reifen. Aber hier auf dieser kurzen Strecke ist unglaublich viel Verkehr. Ich hatte nur eine freie Runde, und die reichte zum Glück für den zweiten Platz."

Kohei Hirate (Manor Motorsport): "In den letzten paar Minuten, als alle schneller wurden, fand ich keine freie Runde mehr. Es wird hier im Qualifying heute Nachmittag sehr schwierig, bei den vielen Autos überhaupt eine freie Runde zu finden. Aber ich bin optimistisch: Im Qualifying will ich meine beiden Teamkollegen unbedingt schlagen."


24 Pilotinnen und Piloten nahmen dann am Freitag Nachmittag am Qualifying, welches für die Startaufstellung am Samstag ausschlaggebend war, teil. Zeitverbesserungen gegenüber morgens konnten nicht erreicht werden. Der schottische ASM-Pilot Paul di Resta holte sich mit einer Zeit von 42,323 Sekunden die Pole-Position. Für ihn ist es die zweite in dieser Saison. Mit 0,042 Sekunden Vorsprung verwies er den US-Amerikaner Richard Antinucci auf Rang zwei, gefolgt von dem Deutschen Sebastian Vettel. Mit dem einen Punkt, den es für die Pole-Position gibt, zog Paul di Resta nun punktgleich (30) mit Esteban Guerrieri. Innerhalb von gerade einmal 0,71 Sekunden befanden sich insgesamt 23 Fahrer mit ihrer jeweils schnellsten Rundenzeit. Der Pechvogel dieser Sitzung war Jonathan Summerton, denn zur Halbzeit dieser Trainingssitzung lag er auf dem zweiten Rang, bevor er dann in Druids ins Kiesbett rutschte und sich danach nur noch auf Startplatz dreizehn wieder fand. Julia Kuhn wird das Rennen aus der zwölften Startreihe aus aufnehmen. Zwei Plätze vor ihr ging Tim Sandtler ins Rennen.


Paul di Resta (ASM Formule 3): "Mein Auto war gestern und heute richtig gut, ich kann nicht klagen. Die Pole Position ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Aber 57 Rennrunden sind viel, es wird danz bestimmt nicht einfach."

Richard Antinucci (HBR Motorsport): "Wir nutzten die Tests gestern, um eine gute Abstimmung zu finden. Ich bin super glücklich, denn wir steigern uns immer mehr. Erstmals lief auch das Qualifying richtig gut. Deshalb bin ich zum ersten Mal in dieser Saison auch schon am Samstag in der Lage, um den Sieg zu kämpfen."

Sebastian Vettel (ASM Formule 3): "Es war unglaublich viel Verkehr auf der Strecke, das Qualifying war sehr schwierig. Viele fuhren extrem langsam, um vor sich eine Lücke zu haben. Ich hatte exakt eine freie Runde und die hat zum dritten Platz gereicht."


Nach dem Qaulifying wurden Strafen für Richard Antinucci und Esteban Guerrieri ausgesprochen, die wie folgt lauten: 1.) Richard Antinucci (HBR Motorsport) wurde nach dem Qualifying aus der Wertung genommen und für das siebte Saisonrennen am Samstag gesperrt. Der Dallara-Mercedes des 25-jährigen US-Amerikaners war zu leicht. Antinucci startet im morgigen Rennen trotzdem, da sein Team HBR Motorsport gegen die Entscheidung der Sportkommissare Berufung eingelegt hat. 2.) Außerdem strichen die Sportkommissare Esteban Guerrieri (Manor Motorsport) wegen mehrfachen Missachtens der schwarzen Flagge alle Rundenzeiten. Mehr als viermal ignorierte der Argentinier das Flaggensignal. Ihm wurde die schwarze Flagge gezeigt, weil er mehrfach die weiße Linie in der ersten Kurve überfuhr, die die Strecke von der Auslaufzone abgrenzt. Der 21-jährige muss das Rennen morgen nun von der 24. und letzten Position aus aufnehmen.


Der siebte Lauf der Formel 3 Euro Serie fand am Samstag Vormittag bei sehr warmen Wetter statt. Bereits in der Einführungsrunde hatte Kohei Hirate Probleme, denn er hoppelte von der Strecke und stand danach im Kiesbett, somit war das Rennen für ihn dort beendet, bevor es überhaupt angefangen hatte. Er musste dort mit dem Bagger geborgen werden und man sah dann, das hinten links an der Radaufhängung etwas gebrochen war. Es wurde nun noch einmal eine Einführungsrunde gefahren und das Rennen wurde nun auf 56 Runden verkürzt. Der Start über 56 Runden verzögerte sich nun erst einmal etwas, danach funktionierte er dann ohne Probleme und am besten kam der Pole-Setter weg. Er führte das Feld in die erste Kurve hinein. Wie an der Perlenschnur aufgezogen fuhren sie zunächst hintereinander her.


Im hinteren Feld ging es dann schon zur Sache. Dort wurde bereits in der ersten Runde versucht den einen oder anderen zu überholen. Nach der dieser Runde führte Paul di Resta mit einem Vorsprung von 0,8 Sekunden vor Sebastian Vettel und Richard Antinucci. Beim Start hatte Sebastian Vettel den Amerikaner schon niederringen können. Hingegen hatte Sebastien Buemi beim Start einige Probleme, er kam nicht sofort weg und in der vierten Runde rutschte er dann noch, nachdem er auf die Körbs kam von der Strecke. Von dem bekam der Führende nichts mit, denn er hatte sich schon mit 1,1 Sekunden auf und davon gemacht. Die ersten fünf Piloten fuhren alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. In der Anfangsphase des Rennens hatte Tim Sandtler bereits Probleme bekommen und musste die Box ansteuern.


Nach einiger Zeit hatte sich Sebastien Buemi wieder auf den Weg gemacht und musste sich am Ende des Feldes einreichen. Esteban Guerrieri, der von ganz hinten gestartet war, hatte zu einer enormen Aufholjagd angesetzt und zwar war er nach acht gefahrenen Runden schon auf Rang 18. Er hing nun hinter Alejandro Nunez fest. An der Spitze fuhr Paul di Resta ein Rennen für sich, denn Runde um Runde baute er seinen Vorsprung immer weiter aus. Sebastien Buemi, der von Startplatz vier aus ins Rennen gegangen war, lag nach dreizehn Runden bereits wieder auf Platz 21. Unterdessen entstand nun zwischen Esteban Guerrieri und Alejandro Nunez ein harter Zweikampf. Der Argentinier war nämlich an dem Spanier dran und setzte diesen nun arg unter Druck. Es dauerte dann auch nicht lange und er musste Esteban Guerrieri ziehen lassen. Damit hatte er nun Rang 17 inne und machte sich weiter auf den Weg nach vorne.


Nach 22 gefahrenen Runden hatte der Argentinier nun Ronayne O`Mahony, den Iren vor sich. Immer wieder versuchte er nun an diesen vorbei zu gehen, doch Heranfahren und Überholen sind zwei verchiedene paar Schuhe. Auch im Mittelfeld entstanden nun harte aber faire Zweikämpfe. Zwischenzeitlich hatten sich Paul di Resta und Sebastian Vettel, die an der Spitze mit einem Abstand von 2,3 Sekunden fuhren, sich vom übrigen Feld weiter absetzen können, denn Richard Antinucci konnte das Tempo dieser beiden nicht mehr mitgehen und war zurückgefallen. Er folgte diesen beiden mit einem Abstand von 6,1 Sekunden. Bei Halbzeit des Rennens war Sebastian Vettel etwas näher an den Führenden herangekommen. Der Abstand betrug nun nur noch 1,8 Sekunden. Genauso wie Esteban Guerrieri hinter Ronayne O`Mahony festhing, erging es auch Sebastien Buemi. Er kam von seinem 21. Platz einfach nicht weiter nach vorne.


Bei noch 20 zu fahrenden Runden standen die nächsten Überrundungen an. Dies konnte natürlich Sebastian Vettel nutzen, denn er kam nun immer näher an Paul di Resta ran. Nach 41 gefahrenen Runden musste nun Filipe Salaquarda überholt werden. Dieser machte aber ganz brav Platz, so das Esteban Guerrieri und Sebastian Vettel ohne viel Mühe an ihm vorbei gehen konnten. Der Abstand dieser beiden war jetzt aber auf 0,5 Sekunden geschrumpft. Das Rennen war für Paul di Resta noch lange nicht gewonnen. Zu dieser Zeit hatte Esteban Guerrieri endlich den Iren überholen können und nahm nun Rang 16 ein. Auf Platz acht ging es rundenlang zwischen Peter Elkmann und Romain Grosjean zur Sache. Diese beiden hatten dann auch noch James Walker im Schlepptau. Auch Richard Antinucci auf Platz drei hatte alle Hände voll zu tun, denn Chris van der Drift fuhr hinter ihm und versuchte ihn nun in der Endphase des Rennes unter Druck zu setzen. Einen nie ernsthaft gefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhr Paul di Resta nach Hause. Für ihn war es das zweite Mal in dieser Saison das er ganz oben auf dem Treppchen stehen stand. Rang zwei und drei gingen an Sebastian Vettel und Richard Antinucci.


Nach Artikel 152 aus dem internationalen Sportgesetz des Weltmotorsportverbandes FIA (Code Sportif International) wird der Fahrer der unter Berufung fährt, nicht in der offiziellen Wertung des Rennens aufgenommen. Auch wird er, sollte er unter die ersten Drei fahren, nicht an der Siegerehrung und an der Pressekonferenz teilnehmen. Damit wurde auf Rang drei der Niederländer Gido van der Garde im Ziel abgewunken. Da die ersten acht Fahrer am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge des Zieleinlaufs vom Vortag starten, hatte nun der Franzose Romain Grosjean die Pole-Position inne, gefolgt von Peter Elkmann und Michael Herck.


In der Meisterschaft führt nun Paul di Resta mit 40 Punkten vor Esteban Guerrieri mit 30 und Sebastian Vettel mit 29 Punkten.

Paul di Resta (ASM Formule 3): "Ich fuhr ein sehr gutes Rennen. Mir gelang es, gleich zu Beginn eine Lücke auf Sebastian Vettel herauszufahren und ich versuchte, diesen Abstand konstant zu halten. Das war allerdings wegen der vielen Überrundungen nicht immer einfach. Jedes Rennen ist etwas Besonderes, aber dieses Rennen hier ist ganz speziell. Ich bin glücklich über meinen Sieg."

Sebastian Vettel (ASM Formule 3): "Mein Start war ziemlich gut. Dummerweise war Pauls Start genauso gut. Ich versuchte, die Lücke zu Paul nicht zu groß werden zu lassen. Gleichzeitig probierte ich, meine Reifen zu schonen, damit ich am Ende noch Reserven hatte. Leider ist das Überholen hier nicht möglich."

Giedo van der Garde (ASM Formule 3): "Meine bisherige Saison lief nicht ganz so gut, dafür bin ich heute umso glücklicher. Ich attackierte nicht von Beginn an, denn in einem so langen Rennen kann viel passieren. Mehr als Platz drei war nicht möglich, da es hier keine Chance zum Überholen gibt."


YS

Für ihren zweiten Lauf an diesem Wochenende machten sich die Fahrerinnen und Fahrer um 10.45 Uhr bereit. Wie schon am Vortag herrschten hohe Temperaturen. Tim Sandtler, der im Rennen am Samstag in der Anfangsphase mit defekter Kupplung ausschied, musste nun von ganz hinten starten. Auf der Pole-Position stand nun Peter Elkmann, nicht wie angenommen Romain Grosjean, gefolgt von Michael Herck und Kamui Kobayashi. Diesmal ging die Einführungsrunde ohne Probleme von statten. Beim Start kamen sie auch alle gut weg und Peter Elkmann konnte seine Platzierung behaupten. Weit gefächert ging es auf die erste Kurve zu. Dort sortierten sie sich alle sehr gut ein. Überall im Feld sah man schon Überholversuche, denn das Feld war in der ersten Runde noch sehr eng zusammen. Der Führende hatte sich mit 1,0 Sekunden nach der ersten Runde absetzen können, gefolgt von Michael Herck und Kamui Kobayashi.


YS

Runde um Runde baute er nun seinen Vorsprung weiter aus. Hinter ihm entstand ein harter Zweikampf zwischen dem Deutschen und dem Japaner. Einen genauso harten Kampf lieferten sich Rosmain Grosjean und Richard Antinucci um Platz sieben. Sebastien Vettel, der im Rennen zuvor auf Rang zwei ins Ziel kam, war auf Platz zehn zurückgefallen. In der Zwischenzeit hatte Giedo van der Garde von der Rennleitung eine Drive Through Strafe wegen Frühstarts erhalten. Er fuhr auf Platz sechs. Nach zehn gefahrenen Runden trat er seine Strafe dann an. Genauso erhielt auch Guillaume Moreau eine Drive Through Strafe wegen penalty another car. Er befand sich auf Rang acht. Als er seine Strafe nach elf Runden antrat und wieder hinaus ging musste er sich am Ende des Feldes wieder einreihen. Zur gleichen Zeit war Richard Antinucci durch die Boxengasse gefahren.


YS

Von alle dem profitierte nun Sebastian Vettel, der jetzt auf Rang sieben fuhr. An der Spitze bekam Peter Elkmann davon nichts mit, denn er hatte sich mit 2,1 Sekunden auf und davon gemacht. Hinter dem Führenden hatte sich ein Quartett gebildet, danach riss das Feld ein wenig ab. Bei Tim Sandtler lief es wieder nicht gut, denn er befand sich auf der 23igsten Position. Nach 18 gefahrenen Runden hatte Sebastian Vettel den Franzosen Romain Grosjean vor sich und versuchte nun diesen niederzuringen. Doch so einfach machte der Franzose es dem Deutschen aber nicht. Immer wieder schlug er diesem die Tür vor der Nase zu. Rundenlang dauerte dieser Zweikampf an. Sebastian Vettel konnte nur auf einen Fehler hoffen, um dann endlich vorbei zu kommen. Richard Antinucci war unterdessen zum zweiten Mal in die Box gekommen.


In der 24 Runde war Sebastian Vettel schon fast unter dem Heckflügel des Franzosen. Da sich diese beiden immer wieder bekriegten, konnte James Walker an beiden heranfahren und sah diesem Treiben in aller Ruhe zu. Paul di Resta, der auf Platz fünf fuhr hatte es mit James Jakes zu tun. auch er versuchte schon seit einigen Runden an dem Briten vorbeizukommen. An der Spitze war der Abstand zwischen Peter Elkmann und Michael Herck auf 1,2 Sekunden geschrumpft. Nach 33 Runden hatte sich Romain Grosjean etwas Luft gegenüber Sebastian Vettel verschaffen können. Dieser wurde dann von James Walker beschäftigt. Dieser machte dann aber einen ganz kleinen Fehler, denn er kam zu weit auf die Körbs und dadurch konnte Sebastian Vettel sich wieder etwas von ihm absetzen.


An der Spitze fuhren die ersten drei mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Dahinter hatte sich dann ein Duo gebildet, welches aus James Jakes und Paul di Resta bestand. Dieser hatte es immer noch nicht geschafft Platz vier einzunehmen. Zwei Runden vor Schluss hatten sie ihre Platzierungen bezogen ujnd keiner machte mehr einen Versuch, noch hart zu attackieren. Sieger nach 42 Runden wurde Peter Elkmann, der einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause fuhr, gefolgt von Miachel Herck und Kamui Kobayashi. Der Tabellenführer beendete das Rennen auf Rang fünf. Sebastian Vettel musste sich mit dem siebten Platz zufrieden geben. Tim Sandtler überquerte auf Rang 22 den Zielstrich.


In der Meisterschaft führt weiterhin Paul die Resta mit 42 Punkten vor Esteban Guerrieri mit 30 und Sebastian Vettel mit 29 Punkten.

Peter Elkmann (Jo Zeller Racing): "Der erste Sieg in der Formel 3 Euro Serie ist ein fantastisches Gefühl für mich und mein Team Jo Zeller Racing. Das Geheimnis für den Sieg heute war die Pole Position, da man auf dieser kurzen Strecke kaum überholen kann. Ich fuhr so schnell ich konnte. So gelang es mir, meine Gegner zu kontrollieren."

Michael Herck (Bas Leinders Junior Racing Team): "Das Rennen heute war für mich richtig gut, nachdem ich in den ersten sieben Läufen teilweise recht schwach unterwegs war. Die Strecke von Brands Hatch ist sehr schwierig, besonders körperlich war es eine große Herausforderung. Ich freue mich über mein erstes Podium."

Kamui Kobayashi (ASM Formule 3): "Es war ein tolles Rennen, ich stehe das erste Mal auf dem Podium. Darüber bin ich sehr glücklich, so kann es gerne weitergehen."