Hockenheim
07.04. - 09.04.2006

EuroSpeedway
28.04. - 30.04.2006

Oschersleben
19.05. - 21.05.2006

Brands Hatch / GB
30.06. - 02.07.2006

Norisring
21.07. - 23.07.2006

Nürburgring
18.08. - 20.08.2006

Zandvoort / NL
01.09. - 03.09.2006

Barcelona / E
22.09. - 24.09.2006

Le Mans / F
13.10. - 15.10.2006

Hockenheim
27.10. - 29.10.2006


Tabellen

Starterlisten

Serien-Infos



Erster Sieg für Bruno Spengler
Podiumsplätze gingen an Mercedes-Piloten

Vom 21. bis 23. Juli gastierte die DTM nach ihrem ersten Auslandsrennen wieder auf heimischen Boden und zwar kamen die Fahrerinnen und Fahrer zu ihrem fünften Lauf nach Nürnberg gereist. Damit stand der Saisonhöhepunkt der DTM auf dem einzigen Stadtkurs im Rennkalender, dem Norisring auf dem Programm. In der Szene gilt diese Rennstrecke auch als "Monaco Deutschlands" und für Audi ist es ein Heimpiel, denn der berühmt-berüchtigte Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Frankenstadion liegt nur etwa 90 Kilometer nördlich von Ingolstadt.


Mit nur vier Punkten Unterschied in der Meisterschaft reiste der Mercedes-Pilot Bernd Schneider (30 Punkte) vor dem Dänen Tom Kristensen (Audi-Pilot) hier an. Audi will alles daran setzen, dass die Siegesserie nach den Erfolgen in Oschersleben und Brands Hatch jetzt weiter fortgesetzt wird. Tom Kristensen hat nämlich hier an er Noris noch eine Rechnung offen, die er jetzt begleichen will. Denn im vergangenen Jahr war er von der Pole-Position gestartet und eine frühe Safety-Car-Phase kostete ihm dann den möglichen Sieg.


Von den sieben Rennen die seit dem Jahr 2000, stattfanden, im ersten Jahr der neuen DTM wurden zwei Rennen absolviert, konnten insgesamt fünf Mercedes-Piloten ganz oben auf dem Treppchen stehen. Seit dem Jahre 2003 gewannen sie hier in Folge und zwar war es einmal der Niederländer Christijan Albers (2003) und zweimal der Brite Gary Paffett (2004 und 2005). Die beiden anderen Siege gingen jeweils einer an Opel und einer an Audi. Auf dem Norisring hatMercedes-Benz insgesamt acht von 27 Rennen bei 17 Veranstaltungen gewonnen. Damit ist die die erfolgreichte Marke.


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Auf dem Stadtkurs dürften sich die unterschiedlichen Gewichte der verschiedenen Fahrzeuggenerationen aufgrund der Streckencharakteristik stärker auswirken als auf den bisherigen Strecken. Somit werden nicht nur die Audi A4 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline, die zuletzt die schnellsten im Starterfeld waren, sondern auch die anderen Audi-Piloten für Spitzenergebnisse in Frage kommen. Die 2006er Autos von Audi Sport Team Abt Sportsline werden mit 1.070 Kilogramm an den Start gehen. Die Fahrzeuge aus dem Jahr 2005 die von Audi Sport Team Phoenix und Rosberg eingesetzt werden, sind zehn Kilogramm leichter und für die Fahrzeuge des Audi Kundenteam Futurecom TME aus dem Jahre 2004 beträgt das Gewicht sogar nur 1.020 Kilogrqamm.


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Doch bevor es am Sonntag Ernst wird, schlägt für die DTM-Teams von Audi am Freitagabend zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr erst einmal die Stunde der Wahrheit, denn sie werden zum ersten Mal bei der "1. Audi Dutzendteich Challenge" teilnehmen. Da wird sich dann herausstellen, ob die Mechaniker und Techniker der Teams von Abt Sportsline, Phoenix, Rosberg und Futurecom TME nicht nur Autos beherrschen, sondern sich auch als Bootsbauer eignen. Mit viel Liebe und Geduld haben die Mechaniker und Techniker für die zehn Audi-Piloten in Handarbeit jeweils ein "Paper Boats", ein Boot aus Pappe gebaut. Die Geheimhaltung unter den Teams ist noch größer, als vor Beginn einer neuen DTM-Saison. Keiner weiß also wie das Gefährt der anderen Beteiligten gebaut wurde und wie es am Schluss aussehen wird. Im Nachhinein soll nicht nur die Zeit für die Strecke auf dem Dutzendteich ausschlaggebend sein, nein es wird auch auf Originalität gesetzt. Dies alles hat dann am Ende eine Jury zu bewerten.


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Tom Kristensen (Audi Sport Team Abt Sportsline): "Die Strecke ist ziemlich kurz, hat nur vier Kurven, unterschiedliche Beläge und viele Bodenwellen. Meistens ist es dort unglaublich warm. Es ist das heißeste Rennen des Jahres für die Bremsen, die Technik und die Fahrer. Im vergangenen Jahr bin ich am Norisring von der Pole Position gestartet, im Rennen lief es leider nicht nach Plan. Ähnlich war es zuletzt in Brands Hatch, wo wir bis zum Ausfall ein phantastisches Wochenende hatten. Das sind zwei Gründe, am Norisring beim absoluten Highlight der DTM-Saison besonders viele Punkte zu holen."

Vanina Ickx (Futurecom TME): "Die Leute sagen, dass Norisring DER Event des Jahres für die DTM ist. Ich freue mich auf das Wochenende. Es sollte auch eine gute Strecke für die 2004er Autos sein. Viele Zuschauer, große Show - das dürfte viel Spaß machen."

Dr. Wolfgang Ulrich (Audi Motorsportchef): "Das Norisring-Rennen liegt uns natürlich ganz besonders am Herzen, weil es unser "Heimrennen" ist. Wir haben dort zwar in den letzten Jahren nicht die tollsten Ergebnisse gehabt, aber wir haben imer gekämpft, und wir wollen heuer vor den vielen Audi Fans am Norisring ein gutes Ergebnis erzielen. Ich denke, das ist auch wichtig für das Weiterkommen in der Meisterschaft.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes C-Klasse): "Ich freue mich auf den Saisonhöhepunkt am Norisring. Dort habe ich zwei DTM-Rennen gewonnen. Die Strecke liegt uns und ich will die Chance nutzen, meine Führung in der Gesamtwertung zu behalten."

Jamie Green (Salzgitter AMG-Mercedes C-Klasse): "Das Rennen auf dem Norisring wird noch anstrengender werden als zuletzt in Brands Hatch. Nachdem ich den Sieg bei meinem Heimrennen durch einen Ausrutscher verpasst habe, will ich diesmal mit einer fehlerfreien Fahrt gewinnen."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): "Es wird keine Überraschung sein, wenn das Feld nach dem ersten Qualifying-Abschnitt vom Ersten bis zum 20. um nicht mehr als eine halobe Sekunde getrennt sein wird. Dies zeigt die schwierige Aufgabenstellung, sich bei dieser Leistungsdichte durchzusetzen. Obwohl der Norisring gerade mal vier Kurven hat, sind die Herausforderungen groß, ein kleiner Fehler, ein minimaler Verbremser endet in der Mauer, an der Leitplanke oder im Heck des Gegners. Und während der Kurs zu den kürzesten mit den engsten Passagen zählt, wird dort auch regelmäßig die Mär widerlegt, dass in der DTM nicht mehr überholt wird, das letze Jahr ist dabei noch in bester Erinnerung. Der Norisring ist ein, wenn nicht gar das Highlight im DTM-Kalender, und es sieht so aus, als könnte es in diesem Jahr erneut einen neuen Zuschauerrekord dort geben. Wir haben in Nürnberg eine gute Erfolgbilanz mit fünf Siegen bei den letzten sechs Rennen und wir alle arbeiten konzentriert daraufhin, diese auch 2006 fortzusetzen."


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Bei sehr hohen Temperaturen absolvierten die Fahrerinnen und Fahrer der DTM am Freitag Morgen von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr ihren ersten Test. Mit einer Zeit von 49,730 Sekunden und 49 gefahrenen Runden hatte der Canadier Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes) seine Konkurrenten in Schach gehalten. Hinter ihm platzierten sich der Franzose Jean Alesi (stern AMG Mercedes) und der Schwede Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline). Der Tabellenführer Bernd Schneider musste sich mit Rang vier zufrieden geben. Mit einem 2004er Auto konnte sich der Niederländer Jeroen Bleekemolen (Futurecom TME) hinter dem Dänen Tom Kristensen auf Platz sechs fahren. Unter den ersten zehn Fahrer befanden sich sechs Mercedes und vier Audi-Piloten. Als beste Dame nahm Susie Stoddart (AutoScout24 AMG Mercedes) Rang 18 ein.


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Am Freitag Morgen wurde kurzfristig die "1. Audi Dutzendteich Challenge" aus gesundheitlichen Gründen abgesagt und zwar wurde durch die enorme Hitze der vergangenen Wochen die Bildung giftiger Blaualgen gefördert, die so genannte Cyanotoxine dreisetzen können. Daraufhin untersagte das Gesundheitsamt Nürnberg das Baden im Dutzendteich. Diese können Übelkeit, Erbrechen oder allergische Reaktionen auslösen. Da die Gefahr des Kenterns bei dem Rennen der selbstgebauten Boote besteht, hat Audi in Abstimmung mit Teamarzt Dr. Christian John entschieden, die "Wasserspiele" kurzfristig abzusagen, da das Risiko das einer der Fahrer erkrankt zu hoch sei. Dieses kuriose Rennen soll aber vom 01. bis 03. September beim DTM-Gastspiel im niederländischen Zandvoort an der Nordseeküste nachgeholt werden. Die Präsentation der Boote findet aber wie geplant am Freitag Abend vom 20.00 Uhr statt, wo die Kreativität der Eigenbauten von einer Jury bewertet werden. Diese wird für die Startaufstellung in Zandvoort ausschlaggebend sein. Danach dürfen die Boote bis zum September nicht mehr verändert werden.


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In dem zweiten Test der wiederum über eineinhalb Stunden am Freitag Nachmittag ging, wurden gegenüber dem ersten am Morgen Zeitverbesserungen erreicht, trotz das die Temperaturen nicht herunter, höchstens nach oben gegangen waren. Nun hatte der Schwede Mattias Ekström mit 39 gefahrenen Runden und einer Zeit von 49,228 Sekunden das Sagen, gefolgt von Bruno Spengler und Jean Alesi. Bernd Schneider konnte sich nicht verbessern, er fuhr auf Platz sechs. Genauso erging es auch Jeroen Bleekemolen, der in der ersten Sitzung gut bei der Musik war. Er musste sich nun mit Rang zwölf zufrieden geben. Susie Stoddart konnte an dieser Sitzung nicht teilnehmen, weil beim ersten Test eine Schraube im Öltank gefunden wurde. Dadurch musste der Motor ausgebaut werden. Mit sieben Mercedes-Piloten unter den ersten zehn dominierte diesmal die Marke mit dem Stern. Tom Kristensen nahm diesmal nur den 15. Platz ein.


Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline): "Es ist immer schön, zum Norisring zukommen. Besonders schön ist, dass wir heute in Sachen Fahrwerksabstimmung auf einem viel höheren Niveau angefangen haben als bei den bisherigen Rennen dieses Jahres - deshalb auch die gute Zeit zum Ende des zweiten Tests. Wenn wir so weitermachen, kann es ein schöner Sonntag werden. Aber bis dahin ist der Weg noch weit."

Tom Kristensen (Audi Sport Team Abt Sportsline): "Irgendwie war dieser Freitag genauso wie der im vergangenen Jahr. Wir haben eine Menge ausprobiert, sind aber manchmal auch in die falsche Richtung gegangen. Ich hatte besonders mit den Bremsen zu kämpfen. Aber vielleicht ist ja auch ein gutes Omen, denn auch 2005 war der Freitag nicht so berauschend - und am Sonntag bin ich von der Pole Position gestartet. Wenn das wieder so weitergeht, hätte ich nichts dagegen...".

Vanina Ickx (Futurecom TME): "Mein erster Kontakt mit der DTM war vor genau einem Jahr hier am Norisring. Es ist toll, jetzt ein Teil dieser Show beim Stadtrennen zu sein. Im ersten Test hatten wir am Morgen etwas Pech, weil wir den Anlasser wechseln mussten und viel Zeit verloren haben. Außerdem verliere ich auf den Geraden zuviel Zeit. Ich bin trotzdem ganz zufrieden mit dem Tag."


Ihr freies Training nahmen die insgesamt 20 Fahrerinnen und Fahrer am Samstag Nachmittag wiederum bei sehr hohen Temperaturen unter die Räder. Zunächst einmal wechselten die Positionen an der Spitze des öfteren. Im nachhinein wurden die Zeiten gegenüber dem Vortag schneller und am Ende hatte Bruno Spengler mit 48,731 Sekunden die schnellste Zeit gefahren, gefolgt von Jean Alesi und Jamie Green. Als bester Audi-Pilot lag Timo Scheider auf Rang vier. Der Tabellenführer Bernd Schneider befand sich auf Rang sechs. Vier Fahrer von Audi konnten sich unter die ersten zehn fahren. Susie Stoddart und Vanina Ickx belegten die Plätze 19 und 20. Jeroen Bleekemolen musste sich mit Rang 18 zufrieden geben.


Bei immer noch sehr hohen Temperaturen machte sich die DTM am späten Samstag Nachmittag bereit, ihr entscheidendes Zeittraining, welches für die Startaufstellung ausschlaggebend ist, hinter sich zu bringen. In der ersten Session gingen sie alle zusammen hinaus. Nun hatten sie genau vierzehn Minuten Zeit sich zu qualifizieren. Die sechs langsamsten schieden dann aus und werden die letzten sechs Plätze in der Startreihe einnehmen. Als die Uhr anfing zu laufen, gingen sie so nach und nach alle hinaus auf die Strecke. In dieser Sitzung hatte in der Anbremsphase Vanina Ickx etwas Schwierigkeiten, denn dort drehte sie sich. Danach kam sie erst einmal wieder in die Box und man wechselte die Reifen. Zur gleichen Zeit war auch Stefan Mücke herein gekommen.


Bei noch neun Minuten verbleibender Zeit waren erst vierzehn Fahrer hinaus gegangen. Die anderen Piloten warteten noch etwas ab. Zu dieser Zeit lag Jamie Green mit einer Zeit von 48,688 Sekunden auf Rang eins, gefolgt von Frank Stippler und Bernd Schneider. In der Endphase hatte sich dann Bruno Spengler auf Platz eins geschoben. Hinter ihm lag dann Mika Häkkinen und Jamie Green. Mattias Ekström pokerte sehr hoch, denn er ging bei noch fünf Minuten verbleibender Zeit erst hinaus. Nach drei absolvierten Runden hatte er sich schon auf Platz zwölf vorgearbeitet. Zu dieser Zeit waren die ersten drei Fahrer in der Box. Nach Beendigung dieser Sitzung waren Mathias Lauda, Martin Tomczyk, Susie Stoddart, Jeroen Bleekemolen, Stefan Mücke und Vanina Ickx nicht mehr mit von der Partie. Sie werden von den letzten sechs Plätzen aus starten.


Nach einiger Zeit machten sich nun die vierzehn Piloten auf den Weg in den nächsten zehn Minuten ihre Startpositionen auszufahren. Hier werden nun wiederum sechs von ihnen ausscheiden. Hier konnte sich Jamie Green in Szene setzen, gefolgt von Mattias Ekström und Heinz-Harald Frentzen. Doch es dauerte nicht lange und Bruno Spengler nahm Rang eins ein. Dahinter lag dann Bernd Schneider und Jamie Green. Nach jeweils drei gefahrenen Runden waren Christian Abt und Heinz-Harald Frentzen wieder in die Box gekommen. Zwischenzeitlich hatte Timo Scheider schon etwas Feindberührung mit er Mauer. Tom Kristensen, der zu dieser Zeit nicht unter den ersten acht Fahrern war, hatte die Box angesteuern und war nun wieder auf die Strecke hinaus gegangen.


Als die Uhr noch drei Minuten anzeigte, waren nur nur zwei Audi-Piloten unter den ersten acht. Es waren Tom Kristensen, der sich auf Rang sechs vorgearbeitet hatte und Frank Stippler, er lag direkt hinter dem Dänen. In der Endphse hatte sich Mattias Ekström auf Rang acht geschoben, dafür waren Christian Abt, Frank Stippler Heinz-Harald Frentzen und Pierre Kaffer von Audi herausgefallen. Am Ende hatte Jamie Green mit 48,458 Sekunden Rang eins eingenommen, gefolgt von Bruno Spengler und Jean Alesi. Danach kamen wieder zwei Mercedes-Piloten und zwar Bernd Schneider und Mika Häkkinen. Die Plätze sechs bis acht belegten dann drei Audi-Fahrer, Tom Kristensen, Timo Scheider und Mattias Ekström. Auch hier hatte sich Mattias Ekström gerade noch so unter die ersten acht gemogelt.


Zwischen diesen acht Piloten ging es nun um die Wurst, wer würde am Ende wohl auf der Pole-Position stehen? Als erster machte sich Tom Kristensen auf den Weg, gefolgt von Mattias Ekström, Bernd Schneider und Jean Alesi. Es dauerte auch nicht lange und dann waren alle acht Fahrer auf der Strecke. Zunächst hatte sich Tom Kristensen mit einer Zeit von 48,936 Sekunden auf Rang eins gestellt. Doch als Jean Alesi über Start und Ziel kam, hatte er diesen auf Rang zwei verdrängt. Schlag auf Schlag wechselten nun die Positionen des öfteren. Bei noch drei Minuten verbleibnder Zeit waren Mattias Ekström und Tom Kristensen herein gekommen und wechselten noch einmal die Reifen. Auch der Franzose Jean Alesi wechselte diese.


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Bei Tom Kristensen gab es etwas Schwierigkeiten, denn er kam nicht so schnell heraus wie Mattias Ekström. An der Spitze lagen nun drei Mercedes-Piloten. Jamie Green auf Rang eins, gefolgt von Bruno Spengler und Mika Häkkinen. Tom Kristensen, Mattias Ekström und Timo Scheider lagen auf den Rängen vier, sechs und acht. In den letzten Sekunden hatte sich Bernd Schneider auf Rang zwei geschoben. Er machte sich jetzt noch einmal auf den Weg um eine schnelle Runde hinzulegen. Am Ende hatte sich Jamie Green mit einer Zeit von 48,489 Sekunden die dritte Pole-Position in dieser Saison geholt. Hinter ihm werden Bernd Schneider und Bruno Spengler ins Rennen gehen. Als bester Audi-Pilot hatte Mattias Ekström Startplatz sechs herausgefahren.


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Jamie Green (1. Startplatz, Salzgitter AMG Mercedes): "Ich bin sehr glücklich über meine Pole Position. Über das gesamte Wochenende habe ich mich immer weiter verbessert und bis jetzt ist es ein perfektes Ergebnis. Morgen wird ein hartes Rennen. Ich setzte alles daran, meinn ersten DTM Sieg einzufahren - auch wenn das nicht einfach wird."

Bernd Schneider (2. Startplatz, Vodafone AMG Mercedes): "Im Auto steckte die Pole heute drin. Ich hoffe morgen auf einen guten Start und ein unfallfreies Rennen. Das Rennen wird heiß und lang, und es kann viel passieren. Klar ist, ich will noch weiter nach vorne."

Bruno Spengler (3. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): "Schon seit Freitag ist mein Auto super. Platz drei für das Rennen morgen ist okay, auch wenn ich heute nicht hundertprozentig zufrieden mit dem Ergebnis bin. Morgen ein guter Start und dann kann alles passieren."

Mattias Ekström (6. Startplatz, Audi Sport Team Abt Spotsline): "Natürlich ist man enttäuscht, wenn man im Qualifying auf Platz sechs landet, ohne einen großen erkennbaren Fehler gemacht zu haben. Wir müssen sehen, wie wir bis morgen schneller werden. Ich glaube, am Sonntag werden die Karten neu gemischt."


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Das sonntägige Warm-up fand von 10.50 Uhr bis 11.20 Uhr bei nicht mehr so hohen Temperaturen wie am Vortag statt. Die Zeiten wurden nun auch schneller als beim Qualifying. Wiederum dominierte Mercedes, denn die ersten vier Plätze nahmen jeweils Mercedes-Piloten ein. Die schnellste Zeit fuhr der Franzose Jean Alesi mit 48,662 Sekunden, gefolgt von Jamie Green, Bruno Spengler und Bernd Schneider. Als bester Audi-Fahrer nahm nun Mattias Ekström, bei sechs absolvierten Runden und einer Zeit von 48,934 Sekunden, Platz fünf ein. Tom Kristensen, der sich hier sehr viel versprochen hatte, kam nur auf Platz zehn. Susie Stoddart und Vanina Ickx mussten sich mit Rang 17 und 20 zufrieden geben.


Als am späten Sonntag Nachmittag die Piloten mit ihren Fahrzeugen schon in der Startaufstellung standen, blieb der vierte Startplatz von Jean Alesi zunächst einmal leer. Denn sein Fahrzeug stand noch in der Box und man war dabei den Bremssattel zu wechseln. Die Crew hatte es zwar noch geschafft, aber nicht mehr rechtzeitig, denn die Boxenampel war schon auf "Rot" geschaltet und das bedeutete eigentlich, das er das Rennen aus der Boxengasse aus aufnehmen musste. Im nachhinein hatte man aber mit der Rennleitung gesprochen und diese hatte dann entschieden, das er doch wieder auf seinen Startplatz zurückfahren durfte. Nachdem das Rennen freigegeben wurde funktionierte der Start ohne große Probleme und Jamie Green konnte seine Position behaupten und führte das Feld in die Grundigkehre hinein. Im hinteren Feld hatten einige Piloten Schwierigkeiten weg zu kommen, so blieb Jeroen Bleekemolen fast wie angewurzelt stehen.


Im Verlauf der ersten Runde ging es schon zur Sache. Einer der Piloten war in die Mauer gefahren und Susie Stoddardt hatte auch einen Schubser bekommen. Zu dieser Zeit war Jean Alesi wieder in die Box zurück kommen. Sein Fahrzeug war im hinteren unteren Bereich beschädigt. An der Spitze hatte sich Jamie Green mit 1,0 Sekunden auf und davon gemacht. Bernd Schneider und Bruno Spengler lagen auf den Rängen zwei und drei. Mattias Ekström befand sich auf Platz fünf. Einen sehr guten Start hatte auch Christian Abt, er hatte sich schon bis auf Platz sechs vorgeschoben. Bruno Spengler setzte Bernd Schneider arg unter Druck. Auf der Start und Zielgeraden war Heinz-Harald Frentzen von Pierre Kaffer niedergerungen worden. Danach befand er sich auf Rang 15 wieder. Auch für Mathias Lauda war nach sechs Runden das Rennen bereits zu Ende, denn er war ohne Heckflügel in die Box gekommen.


Zwischenzeitlich erhielt Vanina Ickx eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts. Zwischen Martin Tomczyk und Alexandros Margaritis ging es mächtig zur Sache. Da wurde schon arg der Lack ausgetauscht. Hier ging es um den achten Platz. Der Vorsprung von Jamie Green war nun etwas geschrumpft. Mathias Lauda hatte seinen Heckflügel verloren, nachdem er zuvor die Mauer touchiert hatte, weil Martin Tomczyk in ihn hinein gefahren war. Nach zehn Runden kam Tom Kristensen als Erster hinein zum Pflichtboxenstopp. Im hinteren Feld wurden harte aber faire Zweikämpfe ausgetragen. Hinter den ersten beiden Fahrer fuhren sie bis Platz neun alle mit einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Mika Häkkinen war der nächste Fahrter der zum Wechsel der Räder herein kam. Jean Alesi hatte sich in der Anfangsphase mit Christian Abt angelegt, wobei seine A-Säule im nachhinein einiges abbekommen hatte.


Tom Kristensen befand sich nach 16 Runden auf Platz 15 und machte sich weiter auf den Weg nach vorne. Eine Runde später war Bernd Schneider in die Box gekommen. Mattias Ekström war nun auf Rang drei nach vorne gerutscht. Auch der Führende kam nach 18 Runden herein. Jetzt hatte Bruno Spengler die Führung übernommen, gefolgt von Mattias Ekström und Alexandros Margaritis. So nach und nach kamen sie jetzt alle zu ihrem Pflichtboxenstopp herein. Martin Tomczyk hatte unterdessen einen Bremsfehler gemacht und sofort konnte sich Frank Stippler an ihm vorbeidrängen und nahm Platz 16 ein. Als Mattias Ekström zum Pflichtboxenstopp herein kam, würgte er nachher den Motor ab und das kostete ihm mindestens zwei Sekunden.


Bei 25 absolvierten Runden waren Bruno Spengler, Heinz-Harald Frentzen, Susie Stoddart und Jeroen Bleekemolen noch nicht in der Box. Zwischenzeitlich war Tom Kristensen zum zweiten Mal in der Box gewesen. Vanina Ickx war überhaupt noch nicht zum Reifenwechsel drin gewesen. Einen harten Kampf lieferten sich Christian Abt und Vanina Ickx. Mit einem sehr stark havarierten Fahrzeug fuhr Martin Tomczyk sein Rennen, bei ihm fehlte schon mehr als die Hälfte der Motorhaube. Zur gleichen Zeit kam Jamie Green herein. Er stand etwas länger als sonst. Er musste nach dem Einschlag in die Mauer hereinkommen. Daniel La Rosa hatte nun von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe erhalten wegen Überfahrens der gelben Linie am Ende der Boxengasse.


Nach 35 Runden führte Bernd Schneider mit 1,9 Sekunden vor Mika Häkkinen und Bruno Spengler. Zur gleichen Zeit war Jamie Green eingangs Schöller S nach einem Dreher in die Reifenstapel eingeschlagen, dies resultierte noch von dem Einschlag in die Mauer, wobei er sich die Radaufhängung beschädigt hatte. Als bester Audi-Pilot befand sich Mattias Ekström auf Rang vier. Auch beim zweiten Boxenstopp würgte Mattais Ekström das Auto schon wieder ab. Es musste aber ein technisches Problem sein. Nach einer Feindberührung mit der Mauer ging die Türe bei Vanina Ickx auf und sie musste nun die Box ansteuern. Da wurden dann auch gleichzeitig die Reifen gewechselt. Zu dieser Zeit war für Alexandros Margarits das Rennen schon früher beendet als geplant, denn er rollte in langsamer Fahrt aus. Zu dieser Zeit war er in der Spitzengruppe unterwegs. Bei Martin Tomczyk hatte man nun den Rest der Motorhaube auch entfernt und nun fuhr er ohne wieder heraus.


Mit 11,8 Sekunden führte Bruno Spengler das Feld an, gefolgt von Stefan Mücke und Frank Stippler. Doch sie mussten alle noch zu ihrem zweiten Stopp herein kommen. Damit würde es dann auch wieder zu einem Führungswechsel kommen. Mattias Ekström der seinen zweiten Boxenstopp schon hinter sich hatte, fuhr auf Rang sechs. Vor ihm fuhren nun noch zwei Piloten, die noch einmal hinein mussten. Der Führende hatte sich einen Vorsprung von fast 30 Sekunden herausgefahren und blieb immer noch draußen. Fast alle anderen Fahrer waren schon zweimal in der Box. Er konnte trotz der alten Reifen immer noch die schnellsten Zeiten fahren. Nach 51 gefahrenen Runden kam er nun endlich herein. Würde der Vorsprung reichen, um die Führung weiter zubehalten? Er schaffte es noch vor Bernd Schneider rauszugehen. Damit hatte sich jetzt an der Spitze ein Trio gebildet mit Bruno Spengler, Bernd Schneider und Mika Häkkinen. Eine leichte Berührung gab es zwischen Tom Kristensen und Stefan Mücke. Es ging um die Plätze fünf und sechs.


Bruno Spengler fuhr in einer anderen Welt, denn er setzte sich nun Runde um Runde weiter ab. Mit 2,1 Sekunden war er schon wieder auf und davon gefahren. Zwischenzeitlich war es zu einer Kollision gekommen zwischen Susie Stoddart und Daniel La Rosa. Er kam auf die Grundigkehre zu gefahren, irgendwie hatte er das Auto nun nicht mehr unter Kontrolle und schoss breidseits in das Fahrzeug von Susie Stoddart. Diese war gerade beim Einlenken in die Grundigkehre. Es handelte sich aber nicht um einen Fahrfehler, sondern es musste sich um ein technisches Problem handeln. Sie wurde nun von den Streckenposten geborgen. Gestützt von diesen und etwas humpelnd unterwegs, wurde sie zum Krankenwagen gebracht. Nun wurde sofort eine Safety-Car Phase eingeleitet. Bei dieser Aktion hatte Heinz-Harald Frentzen noch Glück, denn er konnte durch eine Lücke an beiden vorbei ziehen. Susie Stoddart wurde nun ins Medical Center gebracht.


Durch die Safety-Car-Phase war nun der Vorsprung von Bruno Spengler futsch. Es standen noch neun Runden auf dem Plan. Nach 62 Runden wurde das Rennen wieder freigegeben. Der Re-Start ging zu Gunsten von Bruno Spengler aus. Er führte das Feld an. Hingegen hatte Mika Häkkinen den Start etwas verpennt. Tom Kristensen war mit einer flatternden Motorhaube unterwegs, das resulierte noch aus einer vorherigen Kollision. Auf Rang vier hatte sich nun Stefan Mücke geschoben. Hingegen war Mattias Ekström von Rang vier auf Platz sieben zurückgefallen. An der Spitze hatten sich zwei Duo`s gebildet mit Bruno Spengler/Bernd Schneider und Mika Häkkinen/Stefan Mücke. In der letzten Runde hatte Mattias Ekström Timo Scheider niedergerungen und nahm nun Rang sechs ein. Sieger nach 69 Runden wurde der Kanadier Bruno Spengler, gefolgt von Bernd Schneider und Mika Häkkinen. Platz vier nahm Stefan Mücke ein. Als bester Audi-Pilot überquerte Tom Kristensen den Zielstrich auf Rang fünf.


In der Meisterschaft führt weiterhin Bernd Schneider mit 38 Punkten vor Tom Kristensen mit 30 und Bruno Spengler mit 24 Punkten.

Bruno Spengler (Sieger, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): "Meinen ersten DTM Sieg hier auf dem Norisring zu feiern, ist einfach unglaublich. Ich bin überglücklich. Mein letzter Sieg liegt lange zurück, das war 2002 in der Formel Renault. Nun heute hier zu gewinnen, ist ein Traum. Die Atmosphäre am Norisring ist überwältigend, deswegen zählt dieser Sieg fast doppelt."

Bernd Schneider (2. Platz, Vodafone AMG Mercedes): "Das Rennen heute war nicht einfach. Mit der ausgebauten Führung bin ich viel entspannter. Wenn ich gewonnen hätte, wäre ich natürlich noch entspannter. Doch Bruno war heute einfach zu stark. Er hat verdient sein erstes DTM Rennen gewonnen."

Mika Häkkinen (3. Platz, AMG Mercedes): "Wir haben den Zuschauern eine großartige Show geboten. Das Resultat für Mercedes Benz ist fantastisch. Heute haben wir gezeigt, wie ein Team funktioniert, auch wenn wir untereinander hart, aber fair gekämpft haben."

Tom Kristensen (5. Platz, Audi Sport Team Abt Sportsline): "Ich habe heute unter schwierigen Umständen wertvolle Punkte gesammelt. In der ersten Kurve ergab sich ein typisches Norisring-Sandwich – ich wurde von hinten auf meinen Vordermann geschoben. Dabei wurde die Frontpartie meines A4 zerstört, und die Bremsenbelüftung war nicht mehr optimal. Nach einigen Runden ließ der Bremsdruck immer mehr nach. Nach dem ersten Boxenstopp wurde es besser, doch die Vorderräder blockierten immer wieder. Erst in der Safety-Car-Phase kühlten die Bremsen ab, und ich habe die Bremskraftbalance wieder auf Normalstellung verändert. Doch beim Restart riss plötzlich ein Teil der Motorhaube ab. Ich musste einen ganz langen Hals machen, um überhaupt noch irgendetwas zu sehen. Danke an Mattias, dass er mich bei meinem Blindflug nicht mehr attackiert hat. Vor dem nächsten Rennen haben wir noch einen Test. Auf dem Nürburgring wollen wir zurückschlagen."


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Pierre Kaffer (9. Platz, Audi Sport Team Phoenix): "Das war ein ereignisreiches Rennen, vor allem nach dem Safety-Car. Das Team hat gut gearbeitet. Ich habe mich aus allem herausgehalten, als sich am Anfang viele Fahrer gegenseitig ins Auto gefahren sind. Das hat mich zwar ein paar Positionen gekostet, aber das intakte Auto und die Einteilung der Reifen waren der Schlüssel zum ersten Punkt. Ich bin froh, dass das Tempo gestimmt hat, was leider im Training nicht der Fall war. Das war ein guter Tag für das Audi Sport Team Phoenix, und die Jungs haben den Punkt verdient."

Jeroen Bleekemolen (12. Platz, Futurecom TME): "Leider habe ich den Start verpasst. Danach lief wenigstens die erste Runde gut, denn ich konnte mehrere Autos überholen. Vanina hat mich leider nicht gesehen, weswegen wir uns touchierten und ich etwas Zeit verlor. Danach konnte ich mein Tempo fahren. Schade, dass ich am Ende beim Restart nicht in der gleichen Runde wie das übrige Feld war. Aber Platz zwölf ist okay."

Vanina Ickx (13. Platz, Futurecom TME): "Ich habe am Start alles probiert, dabei leider einen Frühstart produziert und dafür eine Durchfahrtstrafe erhalten. Es dauerte ein wenig, bis sie ausgesprochen wurde. Es ging ereignisreich weiter: Ich touchierte einmal die Mauer, und ich drehte mich. Trotzdem fuhr ich eine Rundenzeit wie im Qualifying, was mir zuvor noch nie gelungen ist. Ebenso sprang das beste Saisonergebnis heraus. Ich bin also keineswegs enttäuscht."


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Norbert Haug (Mercedes-Benz-Motorsportchef): "Es ist ein traumhaftes Ergebnis, wenn man das Podium füllt. Das war ein Wochenende zum Einrahmen mit gutem Wetter und tollen Fans, an dem wir gute Arbeit geleistet haben. Ich bin happy, dass Bruno Spengler hier sein erstes Rennen gewonnen hat und hoffe, dass honoriert wird, dass wir hier den reinen Sport gezeigt haben. Teamorder sollte wirklich nur als letztes Mittel eingesetzt werden. Gleichzeitig haben wir aber auch sechs Autos verloren. Der Speed von Jamie war beeindruckend, aber bei ihm ist es wie verhext. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass irgendwann der Knoten auch bei Ihm platzt. Die Leistung von Jamie Green und Bruno Spengler zeigt, dass die Nachwuchspolitik gut funktioniert. Ich bin stolz auf die Beiden. Platz vier für Stefan Mücke ist ebenfalls eine starke Leistung."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Zunächst muss ich sagen, dass Mercedes hier einen tollen Job gemacht hat. Sie hatten einfach die schnelleren Autos. Wir haben versucht, den Speed mitzugehen und eine etwas aggressivere Strategie zu fahren. Wir waren schneller als im Qualifying und ein vierter Platz wäre realistisch gewesen, aber mehr nicht. Tom Kristensen und Mattias Ekström haben sich die Autos ziemlich demoliert und mussten mit stumpfen Waffen kämpfen. Im Mittelfeld ging es ziemlich heiß her. Aber das gehört zum Norisring, der einige Stellen hat, die zum Angreifen motivieren. Die Zuschauer haben trotzdem ein spannendes Rennen gesehen. Wir können jetzt nur nach vorne schauen, und wir werden wieder aufholen."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): "Wir wussten, dass es heute sehr schwer werden würde. Tom (Kristensen) hatte schon nach dem Start Probleme. An seinem Auto gab es viele kleine Beschädigungen, auch mit der Bremse musste er deshalb haushalten und konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Unter diesen Umständen können wir mit dem Ergebnis und den vier Punkten noch zufrieden sein."


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